Großes Lesevergnügen

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westeraccum Avatar

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Alex Capus war mir schon von seinen früheren Büchern her bekannt, die mir alle gut gefallen haben. Aber dieses Buch übertrifft noch einmal die anderen.
Der junge Arnold baut in einem kleinen schweizerischen Grenzdorf einen Gasthof auf. Als eines Tages Betty hoch zu Ross ins Dorf reitet, weiß Arnold, dass er mit dieser Frau sein Leben verbringen möchte. Beide sind Freigeister und brauchen ihren Freiraum. Acht Kinder gehen aus der Ehe hervor, die Älteste, Clara, ist ein ganz besonderes Kind und ähnelt in ihrer Unabhängigkeit den Eltern. Bis eines Tages Hermann auftaucht, ein Schmuggler, der Waren über die Grenze nach Deutschland schafft.
Das Buch ist bevölkert mit zahlreichen skurrilen Figuren, die alle sehr liebevoll und detailreich gezeichnet sind. Aber auch die Hauptpersonen werden in diesem Buch sehr lebendig, man sieht sie vor sich und geht mit ihnen durch die Zeit.
Capus ist ein echter Meister des historischen Romans, keine Zeile ist langweilig, manchmal musste ich laut über die Situationen lachen, in die er seine Figuren bringt.
Das Buch ist ein echtes Lesevergnügen, das nur einen Nachteil hat: es ist zu kurz!