Leben an der Grenze

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buecherfan.wit Avatar

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Die Geschichte spielt in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in der Schweiz. Ein Junge namens Arnold übt viele verschiedene Tätigkeiten aus und zwar nie länger als 100 Tage. Auf diese Weise will er das unvermeidliche Hamsterrad vermeiden und ein interessanteres Leben führen. Dann gewinnt er beim Glücksspiel eine große Summe Geld und kauft sich in einem Ort in der Nähe der Grenze zu Deutschland ein Grundstück mit einem Haus. Daraus wird ein Gasthof, den er über viele Jahre führt. Eines Tages reitet eine junge Frau namens Betty in das Dorf. Die beiden verlieben sich und heiraten. Sie bekommen acht Kinder. Betty ist eine begeisterte Pferdezüchterin. Sie lässt sich von niemandem etwas vorschreiben, und auch Arnold weiß lange Zeit nicht viel über sie. Die älteste Tochter Clara kommt ganz nach ihrer Mutter, ist eigensinnig und ausgesprochen exzentrisch. Probleme für ihre Familie und das Dorf gibt es, als sich Clara in den Schmuggler Hermann verliebt, der Kaffee und Zucker über die Grenze schafft. Seine Aktivitäten bleiben nicht unentdeckt, und eines Tages im Jahr 1933 kommen nationalsozialistische Grenzbeamte über die Grenze und entführen Hermann nach Deutschland. Das ganze Dort setzt sich für den Entführten ein, um ihn auf Schweizer Boden zurückzuholen.
Es ist eine ungewöhnliche, auf Tatsachen basierende Geschichte mit interessanten Charakteren, die ich sehr gern gelesen habe. Ich kenne und schätze den Autor seit Jahren und empfehle den neuen Roman auch wegen seiner sprachlichen Qualität.