Mit viel Feingefühl

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philiene Avatar

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Alex Capus hat eine besondere Art zu schreiben, bei der er ein großes Feingefühl für seine Charaktere beweist. In seinen Romanen spielen Menschen die Hauptrolle, die vielleicht keine Helden sind dafür aber Menschen die irgendwie besonders sind und doch genauso gelebt haben könnten.


In Querfeldein geht es um Arnold der in einem Schweizer Dorf einen Gsdthof betreibt. Der Ort liegt kurz hinter der Grenze nach Deutschland. Als eines Tages Betty in sein Leben tritt, ist es um ihn geschehen und die beiden Gründen eine Familie.

Neben der Geschichte von Arnold und Betty, in der es um deren Familienleben, dgeht, spielen en Gasthof und das Dorf geht, spielen auch die Zeichen der Zeit eine wichtige Rolle. Der Roman beginnt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und geht bis in die Zeit des Nationalsozialismus, der auch an dem kleinen Ort in der Schweiz nicht spurlos vorübergehend.

Wie schon gesagt bin ich ein Fan des Autors. Ich bin auch hier wieder begeistert von der Art wie er seine Charaktere mit Leben erweckt, wie genau er die Zwischenmenschlichen Beziehungen beschreibt und immer wieder eine Prise Humor miteinfliessen lässt.
Wieder sehr gelungen.