Ruhiger Roman mit nachhaltiger Wirkung
Alex Capus gelingt es in Querfeldein, seine Figuren von Beginn an erstaunlich lebendig wirken zu lassen. Besonders Arnold ist mir schnell ans Herz gewachsen. Er ist kein Mensch, der sich in den Vordergrund drängt, und gerade darin liegt seine Stärke. Er wirkt bodenständig, umsichtig und zufrieden mit dem Leben, das er sich aufgebaut hat. Auch die übrigen Charaktere sind klar gezeichnet und unterscheiden sich spürbar voneinander. Betty bringt eine ganz andere Energie in die Geschichte, und auch innerhalb der Familie zeigen sich unterschiedliche Temperamente, Wünsche und Lebenswege.
Sehr gefallen hat mir außerdem das Setting. Das Dorfleben wird so anschaulich und greifbar beschrieben, dass man beim Lesen beinahe das Gefühl bekommt, selbst durch die Landschaft zu gehen und Teil dieser kleinen Gemeinschaft zu sein. Die Umgebung wirkt zunächst ruhig und idyllisch, doch nach und nach verändert sich die Atmosphäre. Historische und politische Entwicklungen rücken immer näher und greifen zunehmend in den Alltag der Menschen ein.
Gerade dieser Kontrast macht den Roman für mich besonders stark. Auf der einen Seite stehen das vertraute Leben, familiäre Bindungen und alltägliche Hoffnungen, auf der anderen Seite die Brüche und tragischen Wendungen, denen sich die Figuren nicht entziehen können. Die Geschichte bleibt spannend, obwohl sie eher ruhig erzählt wird, und entwickelt dabei eine zunehmende Schwere.
Alex Capus schreibt zugänglich, unaufgeregt und dennoch fesselnd. Er verbindet historische Hintergründe überzeugend mit einer fiktiven Handlung, ohne dass die Figuren dabei in den Hintergrund geraten. Im Mittelpunkt stehen stets die Menschen, ihre Entscheidungen, ihre Eigenheiten und die Frage, wie sie mit Veränderungen und Verlust umgehen.
Querfeldein ist für mich ein atmosphärischer und berührender Roman mit sehr nahbaren Charakteren, einem eindrücklichen Schauplatz und einer Geschichte, die zugleich schön und stellenweise tragisch ist.
Sehr gefallen hat mir außerdem das Setting. Das Dorfleben wird so anschaulich und greifbar beschrieben, dass man beim Lesen beinahe das Gefühl bekommt, selbst durch die Landschaft zu gehen und Teil dieser kleinen Gemeinschaft zu sein. Die Umgebung wirkt zunächst ruhig und idyllisch, doch nach und nach verändert sich die Atmosphäre. Historische und politische Entwicklungen rücken immer näher und greifen zunehmend in den Alltag der Menschen ein.
Gerade dieser Kontrast macht den Roman für mich besonders stark. Auf der einen Seite stehen das vertraute Leben, familiäre Bindungen und alltägliche Hoffnungen, auf der anderen Seite die Brüche und tragischen Wendungen, denen sich die Figuren nicht entziehen können. Die Geschichte bleibt spannend, obwohl sie eher ruhig erzählt wird, und entwickelt dabei eine zunehmende Schwere.
Alex Capus schreibt zugänglich, unaufgeregt und dennoch fesselnd. Er verbindet historische Hintergründe überzeugend mit einer fiktiven Handlung, ohne dass die Figuren dabei in den Hintergrund geraten. Im Mittelpunkt stehen stets die Menschen, ihre Entscheidungen, ihre Eigenheiten und die Frage, wie sie mit Veränderungen und Verlust umgehen.
Querfeldein ist für mich ein atmosphärischer und berührender Roman mit sehr nahbaren Charakteren, einem eindrücklichen Schauplatz und einer Geschichte, die zugleich schön und stellenweise tragisch ist.