Schmunzelfaktor und historische Bezüge
“ Querfeldein“ von Alex Capus ist mein erstes Werk dieses Autors, umso überraschter war ich von der Handlung, die oftmals skurril und scheinbar wenig faktenbasiert zu sein scheint.
Das Cover wirkt von der Farbgebung her freundlich und stimmt eher auf eine positive Stimmung ein.
Das Werk handelt vom Leben einer Gastwirtsfamilie des Gasthofs „ Zur Moldau“, welcher sich in einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland befindet. Der Wirt Arnold hat es mit Reisenden, Dorfbewohnern, aber auch Gesindel wie Schmugglern zu tun. Er verliebt sich unsterblich in Betty und bekommt mit ihr 8 Kinder. Sie, aber auch ihre Tochter Clara verhalten sich sehr ungewöhnlich. Clara verliebt sich 1933 in den sehr simplen Schmuggler Hermann, der entführt wird, was zu Verwicklungen führt.
Das Werk liefert authentische und facettenreiche Charaktere, kommt aber insgesamt wenig aufgeregt daher. Die zwischenmenschlichen Bezüge sind dem Autor wichtig, daher wirken die Dialoge natürlich und ausgefeilt. Die damaligen Gesellschaftsstrukturen werden gut herausgearbeitet, historische Bezüge werden mit Briefen und Berichten untermalt.
Der Autor mag die leisen Töne, beobachtet humorvoll in ruhigen, aber auch poetischen Tönen. Die recht kurzen Kapitel fördern den Lesefluss, jedoch hätten manche Inhalte straffer erzählt werden sollen.
Leider sind etliche Fakten zwar sehr humorvoll dargelegt, wirken oft jedoch zu ungewöhnlich und skurril, also weit hergeholt, so dass die historisch exakte Untermalung ins Hintertreffen gerät. Daher ein Punkt Abzug.
Das Werk eignet sich für Personen, die einen gewissen Schmunzelfaktor mögen, charakterstarke Individuen bevorzugen und keinen Wert auf historische Genauigkeit legen. Ein Glossar im Anhang könnte mit Erklärungen aufwarten.
Das Cover wirkt von der Farbgebung her freundlich und stimmt eher auf eine positive Stimmung ein.
Das Werk handelt vom Leben einer Gastwirtsfamilie des Gasthofs „ Zur Moldau“, welcher sich in einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland befindet. Der Wirt Arnold hat es mit Reisenden, Dorfbewohnern, aber auch Gesindel wie Schmugglern zu tun. Er verliebt sich unsterblich in Betty und bekommt mit ihr 8 Kinder. Sie, aber auch ihre Tochter Clara verhalten sich sehr ungewöhnlich. Clara verliebt sich 1933 in den sehr simplen Schmuggler Hermann, der entführt wird, was zu Verwicklungen führt.
Das Werk liefert authentische und facettenreiche Charaktere, kommt aber insgesamt wenig aufgeregt daher. Die zwischenmenschlichen Bezüge sind dem Autor wichtig, daher wirken die Dialoge natürlich und ausgefeilt. Die damaligen Gesellschaftsstrukturen werden gut herausgearbeitet, historische Bezüge werden mit Briefen und Berichten untermalt.
Der Autor mag die leisen Töne, beobachtet humorvoll in ruhigen, aber auch poetischen Tönen. Die recht kurzen Kapitel fördern den Lesefluss, jedoch hätten manche Inhalte straffer erzählt werden sollen.
Leider sind etliche Fakten zwar sehr humorvoll dargelegt, wirken oft jedoch zu ungewöhnlich und skurril, also weit hergeholt, so dass die historisch exakte Untermalung ins Hintertreffen gerät. Daher ein Punkt Abzug.
Das Werk eignet sich für Personen, die einen gewissen Schmunzelfaktor mögen, charakterstarke Individuen bevorzugen und keinen Wert auf historische Genauigkeit legen. Ein Glossar im Anhang könnte mit Erklärungen aufwarten.