Zwischen Dorfidylle und Zeitgeschichte
Alex Capus erzählt in Querfeldein keine laute oder actionreiche Geschichte, sondern einen Roman, der vor allem von seinen Figuren lebt. Schon nach wenigen Seiten fühlt sich das kleine Grenzdorf vertraut an. Der Gasthof wird zum Mittelpunkt des Geschehens, an dem die unterschiedlichsten Menschen aufeinandertreffen und sich die großen Veränderungen der Zeit ganz selbstverständlich mit dem Alltag verbinden.
Besonders gefallen hat mir, wie lebendig Alex Capus seine Charaktere zeichnet. Sie wirken nicht perfekt, sondern gerade durch ihre Stärken, Schwächen und Eigenheiten sehr menschlich. Ihre kleinen Besonderheiten machen sie sympathisch und sorgen dafür, dass man sie beim Lesen gerne begleitet. Immer wieder gibt es Dialoge und Situationen, die zum Schmunzeln bringen, während die politischen Spannungen der 1930er-Jahre zunehmend spürbar werden.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig. Das Buch lässt sich schnell lesen, ohne oberflächlich zu wirken. Statt großer Wendungen stehen die Menschen, ihre Beziehungen und die besondere Atmosphäre des Grenzlebens im Mittelpunkt. Dadurch entsteht eine Geschichte, die ruhig erzählt wird und trotzdem eine große Nähe zu ihren Figuren schafft.
Wer historische Romane mit viel Dramatik erwartet, wird hier vielleicht überrascht sein. Wer jedoch Freude an charakterstarken Figuren, feinen Beobachtungen und einer Geschichte hat, die ihre Wirkung gerade durch ihre leisen Töne entfaltet, findet in Querfeldein eine sehr lesenswerte Lektüre. Mich hat besonders überzeugt, dass der Roman nicht auf große Effekte setzt und mich trotzdem bis zum Ende gefesselt hat.
Besonders gefallen hat mir, wie lebendig Alex Capus seine Charaktere zeichnet. Sie wirken nicht perfekt, sondern gerade durch ihre Stärken, Schwächen und Eigenheiten sehr menschlich. Ihre kleinen Besonderheiten machen sie sympathisch und sorgen dafür, dass man sie beim Lesen gerne begleitet. Immer wieder gibt es Dialoge und Situationen, die zum Schmunzeln bringen, während die politischen Spannungen der 1930er-Jahre zunehmend spürbar werden.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig. Das Buch lässt sich schnell lesen, ohne oberflächlich zu wirken. Statt großer Wendungen stehen die Menschen, ihre Beziehungen und die besondere Atmosphäre des Grenzlebens im Mittelpunkt. Dadurch entsteht eine Geschichte, die ruhig erzählt wird und trotzdem eine große Nähe zu ihren Figuren schafft.
Wer historische Romane mit viel Dramatik erwartet, wird hier vielleicht überrascht sein. Wer jedoch Freude an charakterstarken Figuren, feinen Beobachtungen und einer Geschichte hat, die ihre Wirkung gerade durch ihre leisen Töne entfaltet, findet in Querfeldein eine sehr lesenswerte Lektüre. Mich hat besonders überzeugt, dass der Roman nicht auf große Effekte setzt und mich trotzdem bis zum Ende gefesselt hat.