Ich bin nicht der Wolf den du wolltest. Ich bin das Monster, dass du brauchtest.
Ich war etwas skeptisch, als ich gesehen habe, dass es zwei Autorinnen gibt.
Andererseits hatte ich auch viel Hoffnung, dass das Buch vielleicht sogar noch besser wird, weil die Autorinnen ihre potenziellen Schwächen ausgleichen können.
Irgendwie wurde ich enttäuscht.
Erstmal aber alles, was ich gut fand:
Es geht in dem Buch um Seneca, die alt genug ist, in einem Ritual ihren eigenen Wolf zu bekommen und eine Bindung mit ihr einzugehen.
Sie ist eine Art Gestaltwandlerin, die sich mit ihrer Wölfin von nun an ein Leben und einen Körper teilen soll. Doch ihr Alpha wartet nur darauf, dass es dazu kommt, um sie endlich beanspruchen zu können.
Seine Gier sorgt dafür, dass sie und ihre Wölfin von Anfang an einem Kampf ums Überleben und um ihre Selbstbestimmung ausgesetzt sind. Die Verbindung läuft nicht so, wie sie sollte, und sie wird von ihrem Rudel betäubt und auf dem Gebiet des Ruin-Falls-Rudels zum Sterben zurückgelassen, wo der brutalste von ihnen – ihr Alpha Tyran – anscheinend genau der ist, den ihre Wölfin für würdig erachtet.
Die Story ist wirklich gut. Ich mag alles daran. Das Erzähltempo ist super, die Charaktere haben Tiefe, und ich konnte besonders in der zweiten Hälfte des Buches so sehr mitfühlen.
Es war wirklich toll. Und das Ende auch super rund!
Da habe ich gar nichts dran auszusetzen.
Ich liebe auch Seneca als Charakter sehr, auch wenn die Einflüsse ihrer Wölfin mich anfangs vermutlich genauso verwirrt haben wie sie selbst. Aber hey, das macht ja irgendwie auch guten Schreibstil aus! Sie hat sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und hat sich und ihre Wölfin in Einklang gebracht. Fand ich wirklich sehr gut!
So … jetzt aber zu den zwei Sachen, die mir gar nicht gefallen haben.
Das erste ist ein stilistisches Element beim Schreiben.
Seneca und ihre Wölfin teilen sich ein Bewusstsein, und je nachdem, in welcher Gestalt (Mensch oder Wolf) sie stecken, hat eine von beiden die Vorherrschaft.
Das Konstrukt war für mich erst einmal befremdlich, weil immer von beiden als einzelnen Charakteren gesprochen wurde. Dabei hätte ich eigentlich erwartet, dass sie ein Band verbindet und dass sie zwar von der Natur ihrer Wölfin beeinflusst wird und ihren Bedürfnissen manchmal erliegt, die beiden aber dennoch eins sind.
Naja, ist anscheinend nicht der Fall, und das hat sich so geäußert, dass das Buch ständig von Aussagen wie „Wir waren empört, dass xxx passiert ist. Wir nahmen seine Fährte auf. Wir folgten ihm. Die Wut schnürte uns die Kehle zu. Wie konnte er es nur wagen, uns xxx anzutun.“ und noch vielem mehr gefüllt war.
Um einen Extremvergleich zu starten: Ich habe mich gefühlt, als würde ich Gollums Gedankengängen folgen.
Das war eigentlich nur so, wenn sie in Wolfsgestalt war. Aber dadurch haben sich diese Passagen (ca. 40 % des Buches) einfach nicht so gut angefühlt.
Was echt schade ist, weil die Story an sich ja wirklich gut war.
Und das zweite, sehr, sehr große Problem war der Spice. Ich habe ihn als unfassbar schrecklich und plump empfunden.
Die Umschreibungen waren sehr explizit und direkt, aber gleichzeitig war nichts wirklich gut ausformuliert. Ständige Aussagen wie „Er drehte mich genau so, wie er es mochte“ (wie mochte er es denn??? Kann ich Gedanken lesen???) haben dann den Vogel abgeschossen.
Ich konnte mir das zwar ansatzweise vorstellen, aber es war halt irgendwie einfach nur hingerotzt. Bisschen rein, raus, dann reden, dann wieder rein, raus und wieder reden. Ab und an waren mal wenigstens ein paar ausgefallenere Stellungswechsel dabei, aber insgesamt war es einfach unfassbar schlecht.
Mochte ich gar nicht.
So … und damit lasse ich euch mal alleine xD Viel Spaß beim Lesen oder eben nicht Lesen 😂
Aber das Buch wäre echt besser ohne den Spice gewesen. Der Sex hat zwar zur Natur der Wölfe dazugehört, aber ich hätte mir gewünscht, dass er jugendfreundlich angedeutet worden wäre. Denn die Spannung zwischen den beiden Protagonisten hat sich definitiv nicht in diesen Szenen aufgebaut, sondern in allem dazwischen.
(Na gut, mit Ausnahme des ersten Treffens 😂)
Andererseits hatte ich auch viel Hoffnung, dass das Buch vielleicht sogar noch besser wird, weil die Autorinnen ihre potenziellen Schwächen ausgleichen können.
Irgendwie wurde ich enttäuscht.
Erstmal aber alles, was ich gut fand:
Es geht in dem Buch um Seneca, die alt genug ist, in einem Ritual ihren eigenen Wolf zu bekommen und eine Bindung mit ihr einzugehen.
Sie ist eine Art Gestaltwandlerin, die sich mit ihrer Wölfin von nun an ein Leben und einen Körper teilen soll. Doch ihr Alpha wartet nur darauf, dass es dazu kommt, um sie endlich beanspruchen zu können.
Seine Gier sorgt dafür, dass sie und ihre Wölfin von Anfang an einem Kampf ums Überleben und um ihre Selbstbestimmung ausgesetzt sind. Die Verbindung läuft nicht so, wie sie sollte, und sie wird von ihrem Rudel betäubt und auf dem Gebiet des Ruin-Falls-Rudels zum Sterben zurückgelassen, wo der brutalste von ihnen – ihr Alpha Tyran – anscheinend genau der ist, den ihre Wölfin für würdig erachtet.
Die Story ist wirklich gut. Ich mag alles daran. Das Erzähltempo ist super, die Charaktere haben Tiefe, und ich konnte besonders in der zweiten Hälfte des Buches so sehr mitfühlen.
Es war wirklich toll. Und das Ende auch super rund!
Da habe ich gar nichts dran auszusetzen.
Ich liebe auch Seneca als Charakter sehr, auch wenn die Einflüsse ihrer Wölfin mich anfangs vermutlich genauso verwirrt haben wie sie selbst. Aber hey, das macht ja irgendwie auch guten Schreibstil aus! Sie hat sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und hat sich und ihre Wölfin in Einklang gebracht. Fand ich wirklich sehr gut!
So … jetzt aber zu den zwei Sachen, die mir gar nicht gefallen haben.
Das erste ist ein stilistisches Element beim Schreiben.
Seneca und ihre Wölfin teilen sich ein Bewusstsein, und je nachdem, in welcher Gestalt (Mensch oder Wolf) sie stecken, hat eine von beiden die Vorherrschaft.
Das Konstrukt war für mich erst einmal befremdlich, weil immer von beiden als einzelnen Charakteren gesprochen wurde. Dabei hätte ich eigentlich erwartet, dass sie ein Band verbindet und dass sie zwar von der Natur ihrer Wölfin beeinflusst wird und ihren Bedürfnissen manchmal erliegt, die beiden aber dennoch eins sind.
Naja, ist anscheinend nicht der Fall, und das hat sich so geäußert, dass das Buch ständig von Aussagen wie „Wir waren empört, dass xxx passiert ist. Wir nahmen seine Fährte auf. Wir folgten ihm. Die Wut schnürte uns die Kehle zu. Wie konnte er es nur wagen, uns xxx anzutun.“ und noch vielem mehr gefüllt war.
Um einen Extremvergleich zu starten: Ich habe mich gefühlt, als würde ich Gollums Gedankengängen folgen.
Das war eigentlich nur so, wenn sie in Wolfsgestalt war. Aber dadurch haben sich diese Passagen (ca. 40 % des Buches) einfach nicht so gut angefühlt.
Was echt schade ist, weil die Story an sich ja wirklich gut war.
Und das zweite, sehr, sehr große Problem war der Spice. Ich habe ihn als unfassbar schrecklich und plump empfunden.
Die Umschreibungen waren sehr explizit und direkt, aber gleichzeitig war nichts wirklich gut ausformuliert. Ständige Aussagen wie „Er drehte mich genau so, wie er es mochte“ (wie mochte er es denn??? Kann ich Gedanken lesen???) haben dann den Vogel abgeschossen.
Ich konnte mir das zwar ansatzweise vorstellen, aber es war halt irgendwie einfach nur hingerotzt. Bisschen rein, raus, dann reden, dann wieder rein, raus und wieder reden. Ab und an waren mal wenigstens ein paar ausgefallenere Stellungswechsel dabei, aber insgesamt war es einfach unfassbar schlecht.
Mochte ich gar nicht.
So … und damit lasse ich euch mal alleine xD Viel Spaß beim Lesen oder eben nicht Lesen 😂
Aber das Buch wäre echt besser ohne den Spice gewesen. Der Sex hat zwar zur Natur der Wölfe dazugehört, aber ich hätte mir gewünscht, dass er jugendfreundlich angedeutet worden wäre. Denn die Spannung zwischen den beiden Protagonisten hat sich definitiv nicht in diesen Szenen aufgebaut, sondern in allem dazwischen.
(Na gut, mit Ausnahme des ersten Treffens 😂)