Irgendwie nicht was ich erwartet habe
Seneca träumt bereits ihr Leben davon endlich ihren Wolfsgeist zu empfangen. Wie jedes Mitglied ihres Rudels muss sie dafür ein Ritual vollziehen um sich mit ihrer Wölfin zu vereinen. Doch ein Angriff lässt das Ritual völlig aus dem Ruder laufen. Die Verbindung geht schief und statt eines mit ihrer Wölfin zu werden kontrolliert diese nun Seneca. Doch statt ihr zu helfen setzt das Rudel sie aus. Im Gebiet eines anderen Rudels. Dort lebt das grausamste aller Rudel. Mehr Bestien als Mensch und ihr Alpha Tyran ist das schlimmste Monster. Dennoch scheint Senecas Wölfin ihn zu wollen und ihr ist völlig egal ob Seneca das auch will.
Etwas an dieser Geschichte zog mich so unfassbar in ihren Bann, schon als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, diese Geschichte muss ich lesen. Aber als ich das Buch zum letzten Mal zuschlug war da unter allen Gefühlen auch Frust und Enttäuschung.
Die Idee der Geschichte habe ich geliebt. Menschen, die einen Wolfsgeist in sich aufnehmen und zurückgezogen in der Natur leben. Die Vermischung aus Tier und Mensch aus Stärke und Emotion, Instinkt und Wille war sehr besonders und hat mich sofort überzeugt. Doch natürlich bieten zwei Geister im selben Körper Konfliktpotential. Wollen sie das selbe oder kann ein Mensch an dem Willen seines Wolfes zerbrechen?
Auch die Charaktere haben mir gefallen. Seneca war impulsiv, wild und durch ihre Erlebnisse gebrochen. Dieser innere Zorn und der Schmerz, der sie und ihre Wölfin entweder zerreißt oder zu einer tollwütigen Bestie werden lässt, hat mich sehr mitgenommen. Ihr Weg ist nicht einfach aber die Momente in denen sie sich ihrem Schmerz öffnet, haben mich sehr bewegt.
Was mich jedoch kaum überzeugen konnte und auch immer wieder genervt hat war die Wortwahl. Sehr derbe Sprache, die nicht gezielt eingesetzt war, sondern der Grundton der Geschichte. Ja sie hat zu beginn untermalt in welch einer Gesellschaft Seneca aufwächst aber mir persönlich war es zu viel und wirklich besser wurde es im Lauf der Geschichte nicht.
Auch gestört hat mich am Verlauf der Geschichte, das Seneca sehenden Auges vom einem Monster zum nächsten kam, Tyran jedoch wie der Held in der Geschichte wirkt. Ja ich habe die Beziehung geliebt. Tyran wird zu Senecas Anker und sie kann heilen. Aber gleichzeitig stieß es mir immer wieder sauer auf. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass sie um die Vergangenheit loszulassen sich so sehr an Tyran klammert, das sie plötzlich liebt was sie vorher hasste. Es mag ihr helfen aber für mich war es nicht die richtige Lösung.
Es fällt mir schwer mir eine abschließende Meinung dazu zu bilden aber ich hatte auf jeden Fall mehr erwartet, zumal es ja auch in sich abgeschlossen ist und mir das Ende einerseits gefallen hat, gleichzeitig aber auch zu wenig war.
Etwas an dieser Geschichte zog mich so unfassbar in ihren Bann, schon als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, diese Geschichte muss ich lesen. Aber als ich das Buch zum letzten Mal zuschlug war da unter allen Gefühlen auch Frust und Enttäuschung.
Die Idee der Geschichte habe ich geliebt. Menschen, die einen Wolfsgeist in sich aufnehmen und zurückgezogen in der Natur leben. Die Vermischung aus Tier und Mensch aus Stärke und Emotion, Instinkt und Wille war sehr besonders und hat mich sofort überzeugt. Doch natürlich bieten zwei Geister im selben Körper Konfliktpotential. Wollen sie das selbe oder kann ein Mensch an dem Willen seines Wolfes zerbrechen?
Auch die Charaktere haben mir gefallen. Seneca war impulsiv, wild und durch ihre Erlebnisse gebrochen. Dieser innere Zorn und der Schmerz, der sie und ihre Wölfin entweder zerreißt oder zu einer tollwütigen Bestie werden lässt, hat mich sehr mitgenommen. Ihr Weg ist nicht einfach aber die Momente in denen sie sich ihrem Schmerz öffnet, haben mich sehr bewegt.
Was mich jedoch kaum überzeugen konnte und auch immer wieder genervt hat war die Wortwahl. Sehr derbe Sprache, die nicht gezielt eingesetzt war, sondern der Grundton der Geschichte. Ja sie hat zu beginn untermalt in welch einer Gesellschaft Seneca aufwächst aber mir persönlich war es zu viel und wirklich besser wurde es im Lauf der Geschichte nicht.
Auch gestört hat mich am Verlauf der Geschichte, das Seneca sehenden Auges vom einem Monster zum nächsten kam, Tyran jedoch wie der Held in der Geschichte wirkt. Ja ich habe die Beziehung geliebt. Tyran wird zu Senecas Anker und sie kann heilen. Aber gleichzeitig stieß es mir immer wieder sauer auf. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass sie um die Vergangenheit loszulassen sich so sehr an Tyran klammert, das sie plötzlich liebt was sie vorher hasste. Es mag ihr helfen aber für mich war es nicht die richtige Lösung.
Es fällt mir schwer mir eine abschließende Meinung dazu zu bilden aber ich hatte auf jeden Fall mehr erwartet, zumal es ja auch in sich abgeschlossen ist und mir das Ende einerseits gefallen hat, gleichzeitig aber auch zu wenig war.