Konnte mich nicht überzeugen
Rabid hatte für mich eine starke Ausgangsidee. Werwölfe, düstere Welt, brutale Machtstrukturen und eine Heldin mit viel Kampfgeist. Das Problem ist nicht die Geschichte an sich, sondern wie wenig daraus gemacht wird.
Neben sehr vielen Spice-Szenen passiert schlicht zu wenig. Bei etwa 75 % hätte ich den bisherigen Plot in wenigen Sätzen zusammenfassen können. Die Handlung tritt auf der Stelle, während die körperliche Anziehung den größten Raum einnimmt. Dadurch bleibt kaum Platz für echte Charakterentwicklung oder Weltaufbau und genau da hätte das Buch enorm gewinnen können.
Die Protagonistin bringt eigentlich alles mit: Härte, Überlebenswillen und eine spannende innere Dynamik durch ihre Wölfin. Ansätze von Entwicklung sind da, aber sie bleiben zu oberflächlich. Auch die Beziehung funktioniert mehr über Instinkt und Gefährten-Trope als über gewachsene emotionale Nähe. Funken sind da, aber sie tragen die Geschichte nicht.
Dazu kommen schwere Themen in der Vergangenheit der Heldin, die definitiv Triggerwarnungen rechtfertigen. Diese Aspekte sind intensiv und nachvollziehbar geschrieben, bekommen aber ebenfalls nicht die Tiefe, die sie verdient hätten.
Rabid ist kein schlechtes Buch. Es liest sich schnell, ist unterhaltsam und hat starke Momente. Aber es bleibt weit hinter seinem Potenzial zurück. Weniger Spice und mehr Fokus auf Handlung, Welt und Figuren hätten daraus eine richtig starke Geschichte machen können.
Fazit:
Gute Idee, zu wenig Substanz.
Unterhaltsam, aber emotional nicht nachhaltig.
⭐️ 3 Sterne
🌶 Spice: 4/5
Neben sehr vielen Spice-Szenen passiert schlicht zu wenig. Bei etwa 75 % hätte ich den bisherigen Plot in wenigen Sätzen zusammenfassen können. Die Handlung tritt auf der Stelle, während die körperliche Anziehung den größten Raum einnimmt. Dadurch bleibt kaum Platz für echte Charakterentwicklung oder Weltaufbau und genau da hätte das Buch enorm gewinnen können.
Die Protagonistin bringt eigentlich alles mit: Härte, Überlebenswillen und eine spannende innere Dynamik durch ihre Wölfin. Ansätze von Entwicklung sind da, aber sie bleiben zu oberflächlich. Auch die Beziehung funktioniert mehr über Instinkt und Gefährten-Trope als über gewachsene emotionale Nähe. Funken sind da, aber sie tragen die Geschichte nicht.
Dazu kommen schwere Themen in der Vergangenheit der Heldin, die definitiv Triggerwarnungen rechtfertigen. Diese Aspekte sind intensiv und nachvollziehbar geschrieben, bekommen aber ebenfalls nicht die Tiefe, die sie verdient hätten.
Rabid ist kein schlechtes Buch. Es liest sich schnell, ist unterhaltsam und hat starke Momente. Aber es bleibt weit hinter seinem Potenzial zurück. Weniger Spice und mehr Fokus auf Handlung, Welt und Figuren hätten daraus eine richtig starke Geschichte machen können.
Fazit:
Gute Idee, zu wenig Substanz.
Unterhaltsam, aber emotional nicht nachhaltig.
⭐️ 3 Sterne
🌶 Spice: 4/5