Schade

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talida Avatar

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Ich hatte mich unheimlich auf "Rabid" gefreut, weil für mich die (Wer-)Wolf-Geschichten in letzter Zeit viel zu kurz gekommen sind. Leider muss ich als Fazit schon vorneweg nehmen, dass ich etwas enttäuscht wurde.
Es geht gleich zu Anfang schon ziemlich brutal zu, nachdem Seneca ihre Mutter beerdigen musste, statt sich auf ihren bevorstehenden Flux vorzubereiten und zudem noch die "Belästigungen" von ihrem Alpha aushalten musste.
Ich würde gerne behaupten, dass ich bei Seneca eine unheimliche Entwicklungen während der Geschichte bemerkt habe, das stimmt aber leider nicht so ganz. Klar, etwas Entwicklung war schon vorhanden, mir hat da allerdings noch einiges gefehlt, sowie auch die Tiefe zu ihrem - oder auch Tyrans - Charakter.
Die Dynamik zwischen den beiden fand ich ziemlich gut, was mich aber genervt hat, war die fehlende Kommunikation und daraus entstehender Zoff.
Etwa zur Hälfte hat sich das Buch meiner Meinung nach dann ziemlich gezogen, was aber gegen Ende wieder besser wurde - sowie auch die Handlung mich am Ende wieder mehr gecatcht hat.
In meinen Augen hat es hier sehr viel Potenzial gegeben, was leider nicht so ganz erreicht wurde.