Schön für zwischendurch, aber ohne besondere Tiefe

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viktoriia Avatar

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Die Geschichte handelt von der jungen Seneca, die bei einem Ritual ihren Wolfsgeist aufnehmen soll, genauso wie alle anderen „Werwölfe“ ihres und der anderen Rudel. Doch irgendwas läuft schief und anstatt, dass sie ihre Wölfin kontrolliert, kontrolliert die Wölfin Seneca. Daraufhin erkennt ihr barbarisches Rudel Seneca als ein Ungeheuer an und setzt sie auf dem Gebiet eines noch viel mehr barbarischerem Rudels aus. Und da trifft sie schon auf Tyran, den Alpha, der der gnadenloseste von allen ist. Doch anstatt ihm aus dem Weg zu gehen, fühlt sich Seneca (oder viel mehr ihre Wölfin) zu ihm hingezogen.

Der Plot an sich gefällt mir sehr. Eine unpefekte Protagonistin, wild und launisch, die als eine komplette Außenseiterin dargestellt wird, bietet viel Raum für Konflikte und Drama. Und die Werwolf Romance-Geschichten sind ja immer sowieso super. Außer, dass sie häufig eine sehr nervige Sprache aufweisen, was auch hier leider der Fall ist. Es gibt wenige schöne Beschreibungen, es wird wenig mit Worten gespielt, was ich bei der Natur-Thematik sehr schade finde. Außerdem gefallen mir die Dialoge nicht, die einfach nicht lebendig wirken wollen, sondern eher aufgesetzt sind. Darüberhinaus besteht das Buch zu 50 Prozent aus Spice-Szenen.

Insgesamt ist die Geschichte also in Ordnung, mit einer Idee, die überzeugt, aber wie sooft hapert es leider an der Umsetzung. Ich vergebe 3,5 Sterne, doch runde auf 4 auf.