Tolle Charakterentwicklung mit viel Spice

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tuniwell Avatar

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Rabid war mein erstes Buch von Raven Kennedy und es wird sicher nicht mein letztes sein!

Durch eine schieflaufende Zeremonie verläuft die Vereinigung von Seneca und ihrer Wölfin nicht so, wie es sein sollte und ihr Rudel verstößt sie. Auf sich allein gestellt wird sie in dem Territorium eines verfeindeten Rudels ausgesetzt, doch vielleicht ist dieser Umstand gar nicht so schlecht wie er im ersten Moment erscheint.

Die Umstände wie die Geschichte rund um Seneca beginnt sind nicht für schwache Nerven aber sie katapultieren den Leser direkt mitten ins Geschehen.
Die Zerrissenheit in der sich Seneca befindet hat die Autorin wahnsinnig gut rüber gebracht. Ich habe mitgelitten, gelacht und geweint und konnte gut jeden Zweifel, Frust und Wutanfall verstehen, den Seneca durchlebt hat.
Zentral in der Geschichte ist definitiv der innerliche Zwiespalt von Seneca und die Liebesgeschichte die sich mit ihrem (zu anfangs nicht ganz freiwilligen) Gefährten entwickelt. Mir hat die Entwicklung der Lovestory und auch der charakterlichen von Seneca sehr gut gefallen.

Mit viel Spice und eindeutigen Szenen dreht sich der Großteil der Geschichte um Seneca und Tyron. Dies ist einerseits sehr gut, allerdings kam mir dadurch die Storyline und die Nebencharaktere etwas zu kurz. Einiges blieb für mich unklar, bzw. hätte ich mir ein paar mehr Sätze zur Erklärung gewünscht und viele Nebencharaktere sind mir leider zu blass geblieben.

Im Großen und Ganzen aber eine tolle Geschichte, wenn man für ein paar Lesestunden eine spicige Auszeit sucht!