viel Spice - wenig Handlung

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suppenfee Avatar

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Die Knoten sind zurück!


Eigentlich sollte es ein ganz besonderer Moment sein, wenn ein Mensch mit seinem Wolf verbunden wird. Für Seneca geht bei diesem Ritual so einiges schief und es wird zu ihrem Alptraum. Die junge Frau wird von ihrem Rudel verstoßen und sinnt auf Rache.

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich das Buch einordnen soll. Einerseits war es gut geschrieben, ich konnte einfach am Ball bleiben und war auch gefesselt. Aber andererseits ist so viel weniger passiert, als ich mir erhofft hätte. Letztendlich liegt der Focus auf einer sehr intensiven Liebesgeschichte (viel Wolfspaarung, Knoten und wenig Gefühlsentwicklung). Seneca findet langsam aus ihrem toxischen Umfeld und ihren kreisenden Gedanken heraus und einen echten Zugang zu ihrer Wölfin und damit auch zu ihrem Selbstwertgefühl. Aber ein richtiger Aktionsstrang hat mir in der Handlung einfach gefehlt. Man hätte viel mehr aus der Rivalität der Rudel oder Senecas Wunsch nach Rache herausholen können. Weniger Spice und dafür ein bisschen mehr Dynamit hätten der Geschichte wirklich gut getan.
Aber für alle Knoten-Fans - ein Muss.