Wild, roh und unaufhaltsam – eine Heldin, die sich nicht brechen lässt

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sybby88 Avatar

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Rabid hat mich von der ersten Seite an mitgerissen – nicht leise, nicht sanft, sondern wie ein Sturm. Dieses Buch pulsiert vor Wildheit, Wut und Überlebenswillen. Es ist eine Geschichte, die sich nicht entschuldigt, nicht zurückhält und genau deshalb so unglaublich fesselnd ist.

Die Protagonistin ist eine Naturgewalt. Ungezähmt, verletzt, wütend – und dabei so stark, dass man gar nicht anders kann, als sie zu bewundern. Ihr Wille ist nicht nur ein Charakterzug, er ist ihr Anker. Ich habe jede ihrer Entscheidungen gespürt, ihren Zorn, ihre Angst, ihre Entschlossenheit. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine, die kämpft, beißt und weitermacht, selbst wenn alles gegen sie steht.

Die Welt, in der sich die Geschichte abspielt, ist brutal, gefährlich und gnadenlos. Vertrauen ist ein Luxus, Nähe ein Risiko. Und genau in diesem Umfeld entfaltet sich eine Spannung, die konstant unter der Haut liegt. Die Dynamik zwischen den Figuren ist intensiv, manchmal explosiv, manchmal leise geladen – immer aber voller Energie. Es geht um Macht, Kontrolle, Loyalität und die Frage, wie viel man ertragen kann, ohne sich selbst zu verlieren.

Raven Kennedy und Ivy Asher schreiben roh und direkt, ohne die Kanten abzuschleifen. Emotionen dürfen hässlich sein, Entscheidungen schmerzhaft. Genau das macht Rabid so authentisch. Es ist keine Geschichte, die gefallen will – sie will gefühlt werden. Und das funktioniert.

Als ich das Buch beendet habe, war ich gleichzeitig erschöpft und elektrisiert. Rabid ist wild, kompromisslos und voller innerer Stärke. Eine Geschichte über Überleben, Selbstbestimmung und das Recht, niemals gezähmt zu werden.