Zwischen Instinkt und Kontrolle
In Rabid von Ivy Asher und Raven Kennedy dreht sich alles um Seneca, die gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Rudel lebt, das von einem grausamen Alpha beherrscht wird. In dieser Welt ist es üblich, dass jedes Mitglied ein Ritual durchläuft, um seinen Wolf zu empfangen. Doch bei Seneca gerät genau dieses Ritual durch einen brutalen Angriff völlig außer Kontrolle. Statt die Verbindung zu beherrschen, verliert sie die Kontrolle – ihre Wölfin übernimmt.
Sie sind eins und doch getrennt: wild, ungezähmt und von Zorn erfüllt. Genau das wird ihr zum Verhängnis, denn ihr eigenes Rudel wendet sich gegen sie und verstößt sie. Ausgerechnet auf dem Gebiet des gefürchteten Ruinfall-Rudels wird sie ausgesetzt – einem Ort, der von einem Alpha regiert wird, der als Monster gilt. Tyran ist gefährlich, unberechenbar und alles, wovor Seneca sich eigentlich fürchten sollte. Doch während sie selbst zweifelt, scheint ihre Wölfin sich absolut sicher zu sein: Für sie ist Tyran genau der Richtige.
Ich war von Anfang an gespannt auf dieses Buch, vor allem, weil ich eine große Schwäche für Werwolfgeschichten habe. Besonders interessant fand ich hier den Ansatz mit den Wolfsgeistern und dem Ritual, durch das man erst mit seinem Wolf verbunden wird. Diese Idee bringt eine neue Tiefe in die Geschichte und hebt sie von klassischen Werwolf-Erzählungen ab.
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Ich war sofort in der Handlung drin und habe mit Seneca mitgefiebert. Sie ist eine starke, aber auch zerrissene Protagonistin, deren innere Konflikte greifbar sind. Gerade die Dynamik zwischen ihr und ihrer Wölfin fand ich besonders gelungen, weil sie nicht nur als Einheit dargestellt werden, sondern auch als zwei unterschiedliche Instanzen mit eigenen Impulsen und Bedürfnissen.
Ein weiterer Punkt, der mir sehr gefallen hat, ist die Darstellung der verschiedenen Rudel. Die Unterschiede in ihren Strukturen und Weltanschauungen zeigen deutlich, wie sehr Herkunft und Umfeld ein Leben prägen können. Missverständnisse und falsche Überzeugungen spielen dabei eine zentrale Rolle und führen zu Spannungen, die die Geschichte zusätzlich antreiben.
Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Es gibt immer wieder Wendungen, emotionale Momente und auch ruhigere Szenen, die den Charakteren mehr Tiefe verleihen. Die Mischung aus Action, düsterer Atmosphäre und einer intensiven Liebesgeschichte ist stimmig und sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
Dass es sich bei diesem Buch um einen Einzelband handelt, sehe ich mit gemischten Gefühlen. Einerseits hätte ich mir gewünscht, noch mehr Zeit in dieser Welt verbringen zu können. Andererseits ist es erfrischend, eine abgeschlossene Geschichte zu lesen, die ohne Fortsetzungen auskommt und dennoch rund wirkt.
Insgesamt hat mich Rabid überzeugt. Die Geschichte ist spannend, die Charaktere vielschichtig und die Welt interessant aufgebaut. Für alle, die Werwolfgeschichten mögen und eine düstere, actionreiche Fantasy-Romance suchen, die in sich abgeschlossen ist, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert.
Sie sind eins und doch getrennt: wild, ungezähmt und von Zorn erfüllt. Genau das wird ihr zum Verhängnis, denn ihr eigenes Rudel wendet sich gegen sie und verstößt sie. Ausgerechnet auf dem Gebiet des gefürchteten Ruinfall-Rudels wird sie ausgesetzt – einem Ort, der von einem Alpha regiert wird, der als Monster gilt. Tyran ist gefährlich, unberechenbar und alles, wovor Seneca sich eigentlich fürchten sollte. Doch während sie selbst zweifelt, scheint ihre Wölfin sich absolut sicher zu sein: Für sie ist Tyran genau der Richtige.
Ich war von Anfang an gespannt auf dieses Buch, vor allem, weil ich eine große Schwäche für Werwolfgeschichten habe. Besonders interessant fand ich hier den Ansatz mit den Wolfsgeistern und dem Ritual, durch das man erst mit seinem Wolf verbunden wird. Diese Idee bringt eine neue Tiefe in die Geschichte und hebt sie von klassischen Werwolf-Erzählungen ab.
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Ich war sofort in der Handlung drin und habe mit Seneca mitgefiebert. Sie ist eine starke, aber auch zerrissene Protagonistin, deren innere Konflikte greifbar sind. Gerade die Dynamik zwischen ihr und ihrer Wölfin fand ich besonders gelungen, weil sie nicht nur als Einheit dargestellt werden, sondern auch als zwei unterschiedliche Instanzen mit eigenen Impulsen und Bedürfnissen.
Ein weiterer Punkt, der mir sehr gefallen hat, ist die Darstellung der verschiedenen Rudel. Die Unterschiede in ihren Strukturen und Weltanschauungen zeigen deutlich, wie sehr Herkunft und Umfeld ein Leben prägen können. Missverständnisse und falsche Überzeugungen spielen dabei eine zentrale Rolle und führen zu Spannungen, die die Geschichte zusätzlich antreiben.
Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Es gibt immer wieder Wendungen, emotionale Momente und auch ruhigere Szenen, die den Charakteren mehr Tiefe verleihen. Die Mischung aus Action, düsterer Atmosphäre und einer intensiven Liebesgeschichte ist stimmig und sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
Dass es sich bei diesem Buch um einen Einzelband handelt, sehe ich mit gemischten Gefühlen. Einerseits hätte ich mir gewünscht, noch mehr Zeit in dieser Welt verbringen zu können. Andererseits ist es erfrischend, eine abgeschlossene Geschichte zu lesen, die ohne Fortsetzungen auskommt und dennoch rund wirkt.
Insgesamt hat mich Rabid überzeugt. Die Geschichte ist spannend, die Charaktere vielschichtig und die Welt interessant aufgebaut. Für alle, die Werwolfgeschichten mögen und eine düstere, actionreiche Fantasy-Romance suchen, die in sich abgeschlossen ist, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert.