Trauerarbeit in 12 Nächten - durchaus nahbar
Die Rauhnächte dienen hier zunächst als Rahmenstruktur, die in Wirklichkeit die zunächst eher unfreiwillige Trauerarbeit von Luise anstoßen. Der Wechsel zwischen
ironisch-bissigem Humor von Luise, ihren emotionalen, sehr sinnlich geschilderten traumatischen Erinnerungen und dem äußeren Ritual, dem sich Luise erst eher spöttisch hingibt, erzeugt eine lebensnahe widersprüchliche Welt dichter Entwicklung.
Man mag ein positives Ende bereits hoffen, auf jeden Fall hat mich Ina Bhatter gekriegt und neugierig gemacht mehr auf den eigentlichen Prozess als auf das Ergebnis, vielleicht auch mehr als auf den wirklichen Hergang ihres Traumas.
ironisch-bissigem Humor von Luise, ihren emotionalen, sehr sinnlich geschilderten traumatischen Erinnerungen und dem äußeren Ritual, dem sich Luise erst eher spöttisch hingibt, erzeugt eine lebensnahe widersprüchliche Welt dichter Entwicklung.
Man mag ein positives Ende bereits hoffen, auf jeden Fall hat mich Ina Bhatter gekriegt und neugierig gemacht mehr auf den eigentlichen Prozess als auf das Ergebnis, vielleicht auch mehr als auf den wirklichen Hergang ihres Traumas.