Zwischen Skepsis und Neugier

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helenaliebtbücher Avatar

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Mein erster Eindruck von Rauhnachttage ist sehr positiv. Das Cover gefällt mir durch seine ruhige, winterliche und zugleich etwas geheimnisvolle Atmosphäre – es passt für mich gut zum Thema der Rauhnächte.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildhaft und gleichzeitig humorvoll. Besonders Luises trockene, teilweise ironische Gedanken haben mir gefallen. Durch die Ich-Perspektive ist man sehr nah an ihrer Gedankenwelt und bekommt schnell ein Gefühl für ihren Charakter.
Spannend finde ich vor allem den Kontrast zwischen Luises rationaler, skeptischer Haltung gegenüber Ritualen und dem, was sie selbst gerade erlebt. Zunächst wirkt sie eher amüsiert und genervt von dem Rauhnachtsprogramm ihrer Freundin, doch im Verlauf der Leseprobe wird deutlich, dass hinter ihrer Ablehnung eine schwere persönliche Erfahrung steckt.
Besonders interessiert mich, wie sich Luise im Laufe der zwölf Rauhnächte verändert und ob/wie sie tatsächlich einen neuen Zugang zu sich selbst findet.