Anstoß zum Nachdenken
Bei diesem Buch hat mich vor allem die Stimmung abgeholt. Es ist ruhig, winterlich und gleichzeitig ein bisschen melancholisch. Genau diese Mischung hat für mich richtig gut zu den Rauhnächten gepasst. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einfach mal kurz aus dem Alltag rauszukommen und in dieser kleinen, verschneiten Welt zu versinken. Das gleiche Gefühl hatte ich auch bei Drei Tage im Schnee' und hatte mich deshalb sehr auf dieses Buch gefreut. Ich mochte, dass die Geschichte nicht nur auf eine klassische Liebesgeschichte hinausläuft, sondern auch viel um Neuanfang, Verlust und die Frage geht, was man eigentlich selbst vom Leben möchte. Gerade diese nachdenklicheren Momente haben mir gut gefallen und mich an der ein oder anderen Stelle auch selbst zum Nachdenken gebracht.
Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr angenehm und lässt sich wirklich schön lesen. Besonders die Beschreibungen der Umgebung haben bei mir dieses richtige Winter-Wohlfühlgefühl ausgelöst. Ich konnte mir vieles sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen direkt Lust auf kalte Tage, Kerzen, Tee und eine kuschelige Decke.
Luise mochte ich als Protagonistin ebenfalls sehr gerne. Sie wirkt nicht perfekt und hat ihre eigenen Zweifel und Unsicherheiten, wodurch sie für mich ziemlich greifbar war. Ihre Entwicklung fand ich wirklich schön mitzuverfolgen. An ein paar Stellen war mir die Geschichte allerdings etwas zu ruhig und ich hätte mir manchmal ein kleines bisschen mehr Tempo gewünscht. Trotzdem hat gerade diese ruhige Erzählweise auch viel von dem besonderen Charme des Buches ausgemacht. Für mich ist es deshalb nicht unbedingt ein Buch, das man wegen großer Spannung verschlingt, sondern eines, bei dem man sich zurücklehnen, die Atmosphäre genießen und sich ein bisschen treiben lassen kann.
Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr angenehm und lässt sich wirklich schön lesen. Besonders die Beschreibungen der Umgebung haben bei mir dieses richtige Winter-Wohlfühlgefühl ausgelöst. Ich konnte mir vieles sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen direkt Lust auf kalte Tage, Kerzen, Tee und eine kuschelige Decke.
Luise mochte ich als Protagonistin ebenfalls sehr gerne. Sie wirkt nicht perfekt und hat ihre eigenen Zweifel und Unsicherheiten, wodurch sie für mich ziemlich greifbar war. Ihre Entwicklung fand ich wirklich schön mitzuverfolgen. An ein paar Stellen war mir die Geschichte allerdings etwas zu ruhig und ich hätte mir manchmal ein kleines bisschen mehr Tempo gewünscht. Trotzdem hat gerade diese ruhige Erzählweise auch viel von dem besonderen Charme des Buches ausgemacht. Für mich ist es deshalb nicht unbedingt ein Buch, das man wegen großer Spannung verschlingt, sondern eines, bei dem man sich zurücklehnen, die Atmosphäre genießen und sich ein bisschen treiben lassen kann.