Die Magie der alten Rituale
Für Luise, eine junge Ärztin, ist seit einem Schicksalsschlag im Herbst nichts mehr so, wie es einmal war. Sie zieht sich zurück, zweifelt an sich selbst und fühlt sich zunehmend einsam. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre beste Freundin Linh über die Feiertage mit ihrer Familie verreist und ihr das Appartement mit Blick aufs Meer überlässt. Doch damit nicht genug: Linh hat auch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für sie hinterlassen, ein Buch über die Rauhnächte und alles, was man dafür benötigt.
Ausgerechnet die Rauhnächte! Die ungläubige und wissenschaftlich denkende Ärztin glaubt weder an Übernatürliches noch an Magie, dafür hat sie in ihrem Job schon zu viel erlebt. Doch sie hat nichts zu verlieren und lässt sich schließlich auf das Experiment ein.
Tag für Tag erhält sie von ihrer Freundin Linh eine Nachricht zum jeweiligen Thema des Tages. Gleichzeitig taucht sie immer tiefer in das Buch ein und versucht sich nicht nur am Ritual der 13 Wünsche, sondern auch an vielen anderen Bräuchen, die ihr das Buch oder ihre Freundin raten. So wird es für sie nach und nach zur Gewohnheit, sich mit ihren Wünschen, Ängsten und Freuden auseinanderzusetzen. Und langsam spürt sie, dass dieses uralte Ritual vielleicht doch seine ganz eigene Magie hat.
Über die Rauhnächte habe ich schon öfter gelesen, allerdings noch nie in Romanform. Ich fand die Kombination aus Luises persönlicher Geschichte und den alten Ritualen der Rauhnächte sehr stimmig und schön umgesetzt. Die Geschichte strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und wirkt zugleich reflektierend und entschleunigend.
Auch wenn man nicht an Magie glaubt, kann man aus dieser besonderen und irgendwie magischen Zeit einiges für sich selbst mitnehmen. Gerade die Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, Ängsten und Gefühlen regt zum Nachdenken an und lädt dazu ein, zwischen den Jahren einmal innezuhalten.
Ich fand diese Kombination sehr gelungen und gut umgesetzt. Zusammen mit dem schönen Schreibstil und den Einblicken in Luises innere Dialoge und ihre Zerrissenheit ergibt sich eine stimmige, berührende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und wunderbar in die Winterzeit passt. Für mich eine absolute Leseempfehlung!
Ausgerechnet die Rauhnächte! Die ungläubige und wissenschaftlich denkende Ärztin glaubt weder an Übernatürliches noch an Magie, dafür hat sie in ihrem Job schon zu viel erlebt. Doch sie hat nichts zu verlieren und lässt sich schließlich auf das Experiment ein.
Tag für Tag erhält sie von ihrer Freundin Linh eine Nachricht zum jeweiligen Thema des Tages. Gleichzeitig taucht sie immer tiefer in das Buch ein und versucht sich nicht nur am Ritual der 13 Wünsche, sondern auch an vielen anderen Bräuchen, die ihr das Buch oder ihre Freundin raten. So wird es für sie nach und nach zur Gewohnheit, sich mit ihren Wünschen, Ängsten und Freuden auseinanderzusetzen. Und langsam spürt sie, dass dieses uralte Ritual vielleicht doch seine ganz eigene Magie hat.
Über die Rauhnächte habe ich schon öfter gelesen, allerdings noch nie in Romanform. Ich fand die Kombination aus Luises persönlicher Geschichte und den alten Ritualen der Rauhnächte sehr stimmig und schön umgesetzt. Die Geschichte strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und wirkt zugleich reflektierend und entschleunigend.
Auch wenn man nicht an Magie glaubt, kann man aus dieser besonderen und irgendwie magischen Zeit einiges für sich selbst mitnehmen. Gerade die Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, Ängsten und Gefühlen regt zum Nachdenken an und lädt dazu ein, zwischen den Jahren einmal innezuhalten.
Ich fand diese Kombination sehr gelungen und gut umgesetzt. Zusammen mit dem schönen Schreibstil und den Einblicken in Luises innere Dialoge und ihre Zerrissenheit ergibt sich eine stimmige, berührende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und wunderbar in die Winterzeit passt. Für mich eine absolute Leseempfehlung!