Erfahrungen macht man mit dem Herzen
Luise ist eine frisch gebackene Ärztin mit einem klugen Kopf, einem analytischen Verstand, großer Empathie und ehrenhaften Vorstellungen von ihrem Beruf. Das läuft gut bis zu jenem Herbsttag, an dem sie ihrem Lieblingsfreund Felix nach einem Sturz mit dem Rad nicht helfen kann. Sie tut alles Menschenmögliche und erfährt als Mensch und Ärztin, dass man über manche Situationen keine Macht hat. Das trifft sie ins Herz. Und was das Herz verletzt, kann nur im Herzen geheilt werden. Linh, ihre Freundin, weiß das und schenkt ihr die Möglichkeit, die Zeit der Rauhnächte in ihrer Wohnung am Meer zu verbringen, während Linh mit ihrer Familie wärmere Strände besucht. Dazu liegen bei den Weihnachtsgeschenken u.a. ein Buch über die Rauhnächte und eine Anleitung, wie Luise sie begehen soll - weder belehrend noch aufdringlich, sondern liebevoll vorbereitet und ermutigend, Neuland zu betreten. Die seit Jahren tragende Freundschaft lässt Luise, die sachliche Naturwissenschaftlerin, den Schritt wagen.
So beginnt ein wunderbares Buch der kleinen Geschichten und der großen Reflexionen. Man nimmt der jungen Ärztin einerseits die Skepsis glaubwürdig ab, andererseits leuchten einem sofort die Wendepunkte ein, die nicht zuletzt durch die tägliche morgendliche Begrüßungs-SMS von Linh eingeleitet werden. Unaufdringlich und klar. Mehr nicht. Es sei denn, Luise antwortet.
Es ist ein Buch des leisen Wandels und der großen Emotionen: Liebe, Trauer, Schmerz, Zorn, Dankbarkeit. Und immer wenn man glaubt, jetzt gleite die Geschichte in eine Soap ab, lässt eine Überraschung den Leser erleichtert aufatmen. Es bleibt spannend und sehr lesenswert bis zuletzt.
Dieses Buch sei all jenen ans Herz gelegt, denen das Wort „Rauhnacht“ immer wieder ins Leben weht und die meinen, es als Mainstream wegschieben zu müssen. Es räumt mit Missverständnissen über Wunder auf und bestärkt uns darin, dass alle Erfahrungen mit dem Herzen gemacht werden (dürfen).
So beginnt ein wunderbares Buch der kleinen Geschichten und der großen Reflexionen. Man nimmt der jungen Ärztin einerseits die Skepsis glaubwürdig ab, andererseits leuchten einem sofort die Wendepunkte ein, die nicht zuletzt durch die tägliche morgendliche Begrüßungs-SMS von Linh eingeleitet werden. Unaufdringlich und klar. Mehr nicht. Es sei denn, Luise antwortet.
Es ist ein Buch des leisen Wandels und der großen Emotionen: Liebe, Trauer, Schmerz, Zorn, Dankbarkeit. Und immer wenn man glaubt, jetzt gleite die Geschichte in eine Soap ab, lässt eine Überraschung den Leser erleichtert aufatmen. Es bleibt spannend und sehr lesenswert bis zuletzt.
Dieses Buch sei all jenen ans Herz gelegt, denen das Wort „Rauhnacht“ immer wieder ins Leben weht und die meinen, es als Mainstream wegschieben zu müssen. Es räumt mit Missverständnissen über Wunder auf und bestärkt uns darin, dass alle Erfahrungen mit dem Herzen gemacht werden (dürfen).