Oberflächliche Entschleunigung
Nach einem schockierenden Ereignis sucht Luise Ende Dezember die Ruhe in einem Haus am Meer. Die Freundin, die ihr die Unterkunft überlassen hat, konfrontiert sie mit dem alten Ritual der Rauhnächte, das Luise helfen soll, zu sich selbst, aus ihrer Einsamkeit und Trauer zu finden.
Zu Beginn des Romans gibt es eine Liste, die auch den Leserinnen und Lesern verdeutlicht, was sie an den Rauhnachttagen in dem Roman erwarten wird. Zusätzlich begleitet Luises Freundin sie mit kurzen täglichen Nachrichten durch diese düsteren Tage. Düster aufgrund Luises psychischer Verfassung, aber auch düster wegen des usseligen Winterwetters. Dabei darf man nicht erwarten, dass viel passiert, denn hauptsächlich geht es darum, dass Luise zur Ruhe kommt. Man erfährt von den unschönen Ereignissen, die in ihrer Vergangenheit liegen, jedoch waren diese für mich zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir hier eine intensivere Auseinandersetzung gewünscht, die Luises Entwicklung plausibler macht. Auch manche Träume, die Luise dokumentieren soll, hatten für mich leinen stark symbolischen Charakter. Der Roman lies sich schnell und zügig lesen, doch die Tiefe blieb auf der Strecke.
Mit 203 Seiten lädt die Geschichte zu ein paar gemütlichen Lesestunden insbesondere während der kalten Jahreszeit ein und möchte zum Nachdenken anregen. Mir blieb es jedoch teilweise zu oberflächlich und symbolisch.
Zu Beginn des Romans gibt es eine Liste, die auch den Leserinnen und Lesern verdeutlicht, was sie an den Rauhnachttagen in dem Roman erwarten wird. Zusätzlich begleitet Luises Freundin sie mit kurzen täglichen Nachrichten durch diese düsteren Tage. Düster aufgrund Luises psychischer Verfassung, aber auch düster wegen des usseligen Winterwetters. Dabei darf man nicht erwarten, dass viel passiert, denn hauptsächlich geht es darum, dass Luise zur Ruhe kommt. Man erfährt von den unschönen Ereignissen, die in ihrer Vergangenheit liegen, jedoch waren diese für mich zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir hier eine intensivere Auseinandersetzung gewünscht, die Luises Entwicklung plausibler macht. Auch manche Träume, die Luise dokumentieren soll, hatten für mich leinen stark symbolischen Charakter. Der Roman lies sich schnell und zügig lesen, doch die Tiefe blieb auf der Strecke.
Mit 203 Seiten lädt die Geschichte zu ein paar gemütlichen Lesestunden insbesondere während der kalten Jahreszeit ein und möchte zum Nachdenken anregen. Mir blieb es jedoch teilweise zu oberflächlich und symbolisch.