Zwischen den Jahren zu sich selbst finden
Die Zeit zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr hat etwas ganz Besonderes. Es ist eine Zeit des Innehaltens, der Ruhe und vielleicht auch des Neuanfangs. Genau diese Stimmung fängt Ina Bhatter in ihrem Roman Rauhnachttage wunderbar ein.
Im Mittelpunkt steht die junge Ärztin Luise, die nach einem schweren Schicksalsschlag eine Auszeit am Meer nimmt. Dort bekommt sie von ihrer Freundin ein Buch über die Rauhnächte geschenkt, inklusive verschiedener Rituale und Aufgaben für die zwölf besonderen Nächte. Anfangs steht Luise dem Ganzen eher skeptisch gegenüber, doch nach und nach lässt sie sich auf die Traditionen ein und beginnt, sich auch mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen.
Besonders schön finde ich, wie die einzelnen Tage der Rauhnächte den Aufbau der Geschichte bestimmen. Man begleitet Luise Schritt für Schritt auf ihrem Weg und bekommt dabei selbst Lust, sich mit den Ritualen und der besonderen Bedeutung dieser Zeit zu beschäftigen. Auch wenn ich mich schon länger mit den Rauhnächten beschäftige und deshalb nicht unbedingt neue Erkenntnisse gewinnen konnte, hat mich die Geschichte trotzdem sehr angesprochen.
Der Schreibstil ist angenehm und ruhig, die Atmosphäre rund um das winterliche Meer passt wunderbar zur Handlung. Mit knapp 200 Seiten ist der Roman recht kurz, schafft es aber dennoch, Luises Gefühlswelt nahbar zu vermitteln. Lediglich das Ende hätte für meinen Geschmack etwas mehr Raum bekommen dürfen.
Für mich ist Rauhnachttage eine schöne, entschleunigende Lektüre, die daran erinnert, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen und offen für Veränderungen zu bleiben. Besonders in der kalten Jahreszeit und rund um den Jahreswechsel kann ich mir das Buch wunderbar vorstellen. Und wer sich bisher noch nicht an die Rauhnächte herangetraut hat, findet hier vielleicht genau den richtigen Einstieg.
Im Mittelpunkt steht die junge Ärztin Luise, die nach einem schweren Schicksalsschlag eine Auszeit am Meer nimmt. Dort bekommt sie von ihrer Freundin ein Buch über die Rauhnächte geschenkt, inklusive verschiedener Rituale und Aufgaben für die zwölf besonderen Nächte. Anfangs steht Luise dem Ganzen eher skeptisch gegenüber, doch nach und nach lässt sie sich auf die Traditionen ein und beginnt, sich auch mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen.
Besonders schön finde ich, wie die einzelnen Tage der Rauhnächte den Aufbau der Geschichte bestimmen. Man begleitet Luise Schritt für Schritt auf ihrem Weg und bekommt dabei selbst Lust, sich mit den Ritualen und der besonderen Bedeutung dieser Zeit zu beschäftigen. Auch wenn ich mich schon länger mit den Rauhnächten beschäftige und deshalb nicht unbedingt neue Erkenntnisse gewinnen konnte, hat mich die Geschichte trotzdem sehr angesprochen.
Der Schreibstil ist angenehm und ruhig, die Atmosphäre rund um das winterliche Meer passt wunderbar zur Handlung. Mit knapp 200 Seiten ist der Roman recht kurz, schafft es aber dennoch, Luises Gefühlswelt nahbar zu vermitteln. Lediglich das Ende hätte für meinen Geschmack etwas mehr Raum bekommen dürfen.
Für mich ist Rauhnachttage eine schöne, entschleunigende Lektüre, die daran erinnert, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen und offen für Veränderungen zu bleiben. Besonders in der kalten Jahreszeit und rund um den Jahreswechsel kann ich mir das Buch wunderbar vorstellen. Und wer sich bisher noch nicht an die Rauhnächte herangetraut hat, findet hier vielleicht genau den richtigen Einstieg.