Zwischen Trauer und neuer Hoffnung
Von den Rauhnächten hatte ich schon gehört, aber mit den verschiedenen Ritualen und ihrer Bedeutung hatte ich mich bisher nicht näher beschäftigt. Deshalb fand ich es schön, sie hier innerhalb einer Geschichte kennenzulernen. Im Mittelpunkt steht die junge Ärztin Luise, die nach dem Tod ihres besten Freundes Felix kaum noch Vertrauen in sich selbst hat. Besonders schwer wiegt für sie, dass sie ihm trotz ihrer medizinischen Ausbildung nicht helfen konnte.
Ihre Freundin Linh überlässt ihr über die Feiertage ihre Wohnung am Meer und hat sich etwas Besonderes für sie ausgedacht. Luise soll sich während der Rauhnächte jeden Tag mit bestimmten Aufgaben und Ritualen beschäftigen. Zunächst hält sie davon nicht besonders viel. Gerade dieser Gegensatz zwischen ihrer wissenschaftlichen Denkweise und den alten Bräuchen hat mir gefallen. Nach und nach beginnt sie trotzdem, sich darauf einzulassen.
Viele der Aufgaben drehen sich um Dinge, für die im Alltag oft wenig Zeit bleibt. Es geht um Wünsche, Dankbarkeit, Erinnerungen und darum, was man hinter sich lassen möchte. Dadurch wird die Geschichte sehr ruhig und nachdenklich. Gleichzeitig erfährt man einiges über die Rauhnächte, ohne dafür einen klassischen Ratgeber lesen zu müssen.
Die Atmosphäre am winterlichen Meer konnte ich mir sehr schön vorstellen und sie passt gut zu Luises Rückzug. Auch die Freundschaft zu Linh hat mir gefallen, denn obwohl sie nicht bei Luise ist, spürt man ihre Fürsorge immer wieder. Die Geschichte braucht keine große Spannung, sondern lebt vor allem von Luises Gedanken und ihrer langsamen Veränderung.
Mich hat besonders angesprochen, wie viel Raum die Geschichte für Trauer, Schuldgefühle und die Hoffnung auf einen Neuanfang lässt. Nicht jedes Ritual wäre etwas für mich, aber viele der Fragen dahinter fand ich durchaus bedenkenswert. Für mich ist es ein warmherziger und stiller Roman, der sehr gut in die Zeit zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr passt.
Ihre Freundin Linh überlässt ihr über die Feiertage ihre Wohnung am Meer und hat sich etwas Besonderes für sie ausgedacht. Luise soll sich während der Rauhnächte jeden Tag mit bestimmten Aufgaben und Ritualen beschäftigen. Zunächst hält sie davon nicht besonders viel. Gerade dieser Gegensatz zwischen ihrer wissenschaftlichen Denkweise und den alten Bräuchen hat mir gefallen. Nach und nach beginnt sie trotzdem, sich darauf einzulassen.
Viele der Aufgaben drehen sich um Dinge, für die im Alltag oft wenig Zeit bleibt. Es geht um Wünsche, Dankbarkeit, Erinnerungen und darum, was man hinter sich lassen möchte. Dadurch wird die Geschichte sehr ruhig und nachdenklich. Gleichzeitig erfährt man einiges über die Rauhnächte, ohne dafür einen klassischen Ratgeber lesen zu müssen.
Die Atmosphäre am winterlichen Meer konnte ich mir sehr schön vorstellen und sie passt gut zu Luises Rückzug. Auch die Freundschaft zu Linh hat mir gefallen, denn obwohl sie nicht bei Luise ist, spürt man ihre Fürsorge immer wieder. Die Geschichte braucht keine große Spannung, sondern lebt vor allem von Luises Gedanken und ihrer langsamen Veränderung.
Mich hat besonders angesprochen, wie viel Raum die Geschichte für Trauer, Schuldgefühle und die Hoffnung auf einen Neuanfang lässt. Nicht jedes Ritual wäre etwas für mich, aber viele der Fragen dahinter fand ich durchaus bedenkenswert. Für mich ist es ein warmherziger und stiller Roman, der sehr gut in die Zeit zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr passt.