Zwischen Stadtlärm, Scham und vorsichtiger Zugehörigkeit.

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fönbo Avatar

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Der Schreibstil ist ruhig, beobachtend und von einer unaufgeregten Genauigkeit, die sich tief einschleicht.

Ohne Pathos zeigt der Text, wie Einsamkeit, Geldsorgen und Selbstzweifel sich im Alltag festsetzen.

Eindrücklich erwähnend sind die scheinbar nebensächlichen Details wie Lebensmittel, Geräusche, Kleidung, die ganze Lebenslagen sichtbar machen.

Inhaltlich erzählt der Roman von Orientierungslosigkeit, sozialer Unsicherheit und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.

Das Cover verspricht eine zeitgenössische, reflektierte Geschichte.

Es macht klar, dass es hier um Identität und Zugehörigkeit geht, nicht um große äußere Dramen.