Alles nur Migranten!
Ich meine damit natürlich die Amerikaner:innen: Außer denen, die Indigenen Völkern angehören und ausgerechnet die werden (mit) am schlechtesten behandelt. Natürlich trifft das auch auf einige Hinzugezogene zu, deren Haut nicht "schön weiß" ist und die deswegen oftmals direkt mit Armut und fehlender Bildung in Verbindung gebracht werden.
Hier geht es zunächst um Lily und Matthew, die sich als Studenten kennenlernen. Matthew ist hochgewachsen, blond und dazu auch reich, so dass man (damit meine ich die amerikanische Gesellschaft) quasi nicht anders kann, als ihn als "einen von uns" zu betrachten und zu behandeln. Lily wurde auch in den Staaten geboren, ihr sieht man die Asiatin jedoch auf den ersten Blick an, ihre Eltern, die aus politischen Gründen aus China flohen, sind hochgebildet, aber arm.
Lily und Matthew verlieben sich und erleben schöne Zeiten. Sie heiraten und bekommen nach einigen Fehlversuchen Sohn Nick, der ganz nach seinem Vater gerät. Jahrzehnte später jedoch lebt Lily mit Nick auf einer Insel vor Seattle.
Ein Roman, der dicht und verheißungsvoll beginnt, bspw. mit eindringlichen und dramatischen Schilderungen über das China unter Mao. Leider geht es längst nicht so weier, sondern verliert sich - nun, nicht gerade in Belanglosigkeiten, so doch in enttäuschenden Entwicklungen. Ich hatte den Eindruck, der Autorin sei nach der Hälfte des Romans nicht mehr viel eingefallen.
Von mir leicht enttäuschte 3,5 Sterne!
Hier geht es zunächst um Lily und Matthew, die sich als Studenten kennenlernen. Matthew ist hochgewachsen, blond und dazu auch reich, so dass man (damit meine ich die amerikanische Gesellschaft) quasi nicht anders kann, als ihn als "einen von uns" zu betrachten und zu behandeln. Lily wurde auch in den Staaten geboren, ihr sieht man die Asiatin jedoch auf den ersten Blick an, ihre Eltern, die aus politischen Gründen aus China flohen, sind hochgebildet, aber arm.
Lily und Matthew verlieben sich und erleben schöne Zeiten. Sie heiraten und bekommen nach einigen Fehlversuchen Sohn Nick, der ganz nach seinem Vater gerät. Jahrzehnte später jedoch lebt Lily mit Nick auf einer Insel vor Seattle.
Ein Roman, der dicht und verheißungsvoll beginnt, bspw. mit eindringlichen und dramatischen Schilderungen über das China unter Mao. Leider geht es längst nicht so weier, sondern verliert sich - nun, nicht gerade in Belanglosigkeiten, so doch in enttäuschenden Entwicklungen. Ich hatte den Eindruck, der Autorin sei nach der Hälfte des Romans nicht mehr viel eingefallen.
Von mir leicht enttäuschte 3,5 Sterne!