Auf der Suche nach dem Glück
In drei Teilen folgen wir den drei Hauptprotagonisten Lily, Nick und May. Es beginnt mit Lily in den 90ern, die in New York als unbezahlte Praktikantin arbeitet und versucht herauszufinden, was sie vom Leben möchte. Vor allem ihre Mutter scheint sie zu bedrängen endlich ihre wahre Bestimmung zu finden. Als Lily Matthew kennenlernt, geht sie voll und ganz in der Beziehung zu ihm auf und lernt durch ihn ein ganz neues Leben kennen. Doch plötzlich sind zwischen seiner Familie und ihrer Geheimnisse, die sie nicht hat kommen sehen.
In einem Sprung wechseln wir in die 2000er zu Nick, der mit seiner Mutter Lily auf einer eher abgschiedenen Insel lebt und ebenfalls seine Bestimmung sucht. Vor allem möchte er wissen, wer er ohne seine Mutter ist und wer er sein kann, wenn er weiter weg auf College geht. Teil seiner Identitätssuche ist auch die Suche nach seinem Vater Matthew und die Neugier, was wirklich damals vorgefallen ist. Seine Geschichte wird im dritten Teil unmittelbar mit May verwoben, seiner Großmutter. Sie erzählt ihm im Jahr 2030 von ihrer Jugendgeschichte und wie es dazu kam, dass sie von China in die USA emigrierte. Sehr eindrücklich wird hier das Leben in China in den 60er Jahren beschrieben unter der Herrschaft von Mao.
Rachel Khong erzählt dabei in einer sehr anschaulichen, teils poetischen Sprache, die einen locker durch die Seiten trägt, Dabei werden viele Fragen aufgeworfen zu Identität, Heimat und Familie nicht nur vor dem gesellschaftlichen Hintergrund Amerikas. Am Meisten konnte ich mich mit Matthew identifizieren, obwohl Mays Geschichte mich am Besten fesseln konnte. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass nach 500 Seiten, die nur so dahingeflogen sind, trotzdem noch Wissenslücken bestehen und mir nicht alle Entwicklungen der Protagonisten klar sind. Das fand ich etwas schade und ich hätte gerne noch etwas mehr im Buch verweilt.
In einem Sprung wechseln wir in die 2000er zu Nick, der mit seiner Mutter Lily auf einer eher abgschiedenen Insel lebt und ebenfalls seine Bestimmung sucht. Vor allem möchte er wissen, wer er ohne seine Mutter ist und wer er sein kann, wenn er weiter weg auf College geht. Teil seiner Identitätssuche ist auch die Suche nach seinem Vater Matthew und die Neugier, was wirklich damals vorgefallen ist. Seine Geschichte wird im dritten Teil unmittelbar mit May verwoben, seiner Großmutter. Sie erzählt ihm im Jahr 2030 von ihrer Jugendgeschichte und wie es dazu kam, dass sie von China in die USA emigrierte. Sehr eindrücklich wird hier das Leben in China in den 60er Jahren beschrieben unter der Herrschaft von Mao.
Rachel Khong erzählt dabei in einer sehr anschaulichen, teils poetischen Sprache, die einen locker durch die Seiten trägt, Dabei werden viele Fragen aufgeworfen zu Identität, Heimat und Familie nicht nur vor dem gesellschaftlichen Hintergrund Amerikas. Am Meisten konnte ich mich mit Matthew identifizieren, obwohl Mays Geschichte mich am Besten fesseln konnte. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass nach 500 Seiten, die nur so dahingeflogen sind, trotzdem noch Wissenslücken bestehen und mir nicht alle Entwicklungen der Protagonisten klar sind. Das fand ich etwas schade und ich hätte gerne noch etwas mehr im Buch verweilt.