Die fremde Heimat
Die Autorin erzählt in ihrem Buch „Real Americans“ von der chinesischen jungen Frau Lilly. Anfang zwanzig lernt sie den aus gutem Hause stammenden Mathew kennen. Nach kleineren Turbulenzen heiraten die beiden und bekommen einen Sohn.
Thematisiert wird in dem Roman durchgehend die emotionale und soziale Stellung der in Amerika lebenden Chinesen. Überangepasstheit, Fremdheit im eigenen sowie in Ursprungsland, Ausgrenzung, der Gegensatz zwischen Reichtum und Armut sowie die Scham vor dem Anderssein prägen den Lebensweg von Lilly und ihrer Familie. Von Arm bis Reich, vom Leben in der Heimat Amerika und dem Besuch im fremden China hat sie alles erlebt und gehört doch nirgendwo hin. Diese Verlassenheit zieht sich mit unterschiedlicher Ausprägung durch die Generationen. Nicht nur Lilly, sondern auch ihre Eltern und ihr Sohn sind davon betroffen. Allen gemeinsam ist auch, dass sie vor ihren Kindern Geheimisse über ihr Leben und ihre Herkunft haben. Ein großartiger Roman: unterhaltsam, tiefgreifend und aufschlussreich. Dadurch dass die Autorin selbst Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln ist verleihen die Beschreibungen dem Buch eine ganz besondere Tiefe und Wahrhaftigkeit. Man kann sich gut in Lilly hineinversetzten.
Auch das Cover hat mir gut gefallen. Um es zu verstehen muss man schon etliche Kapitel lesen. Die Auster verbindet in gewisser Weise die einzelnen Generationen miteinander.
Thematisiert wird in dem Roman durchgehend die emotionale und soziale Stellung der in Amerika lebenden Chinesen. Überangepasstheit, Fremdheit im eigenen sowie in Ursprungsland, Ausgrenzung, der Gegensatz zwischen Reichtum und Armut sowie die Scham vor dem Anderssein prägen den Lebensweg von Lilly und ihrer Familie. Von Arm bis Reich, vom Leben in der Heimat Amerika und dem Besuch im fremden China hat sie alles erlebt und gehört doch nirgendwo hin. Diese Verlassenheit zieht sich mit unterschiedlicher Ausprägung durch die Generationen. Nicht nur Lilly, sondern auch ihre Eltern und ihr Sohn sind davon betroffen. Allen gemeinsam ist auch, dass sie vor ihren Kindern Geheimisse über ihr Leben und ihre Herkunft haben. Ein großartiger Roman: unterhaltsam, tiefgreifend und aufschlussreich. Dadurch dass die Autorin selbst Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln ist verleihen die Beschreibungen dem Buch eine ganz besondere Tiefe und Wahrhaftigkeit. Man kann sich gut in Lilly hineinversetzten.
Auch das Cover hat mir gut gefallen. Um es zu verstehen muss man schon etliche Kapitel lesen. Die Auster verbindet in gewisser Weise die einzelnen Generationen miteinander.