Ein Roman über die Frage nach Selbstbestimmung

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Der Roman erzählt die Geschichte von drei Generationen einer chinesisch amerikanischen Familie. Er zeigt, wie Herkunft und Identität über viele Jahre hinweg wirken und wie viel wir im Leben wirklich selbst entscheiden. Persönliche Erlebnisse mischen sich dabei mit gesellschaftlichen Konflikten. Selbst ein Hauch Wissenschaft findet Platz.
Im ersten Teil verfolgen wir Lilly im Jahr 1999 in New York dort verliebte sich in einen wohlhabenden Mann.
Im zweiten Teil steht ihr Sohn Nick im Mittelpunkt. Nick ringt mit seiner Identität, aber vor allem mit der Frage, warum er sich so anders fühlt.
Im dritten Teil geht es um Lillys Mutter May, an ihr sieht man gut wie Entscheidungen – egal, ob politisch oder privat – das Leben von Familien über Jahre hinweg beeinflussen.
Die Personen im Roman fühlen sich eher wie Ideen an als wie Menschen. Man versteht, was sie symbolisieren sollen, aber man fühlt wenig mit ihnen. Der Roman nimmt sich viel vor, schafft es aber nicht, allen Themen gerecht zu werden, daher hat mich die Geschichte nicht beziehungsweise zu selten berührt.