Ein vielschichtiges Familiendrama
Real Americans von Rachel Khong ist ein Roman, der mich mehr beeindruckt hat, als ich gedacht hätte. Auf den ersten Blick klingt es wie ein Familienepos über drei Generationen einer chinesisch‑amerikanischen Familie, aber was hier entsteht, ist weit mehr: eine leise, kraftvolle Untersuchung von Zugehörigkeit, Herkunft und dem amerikanischen Traum. Die Geschichte beginnt 1999 in New York, wo wir Lily Chen kennenlernen, 22, Tochter chinesischer Einwanderer, unbezahlte Praktikantin und auf der Suche nach einem Platz in der Welt. Sie verliebt sich in Matthew, einen charismatischen, privilegierten Erben eines Pharmaimperiums, und diese Beziehung verändert nicht nur ihren Lebensweg, sondern wirft auch Fragen darüber auf, was es bedeutet, „Amerikaner“ zu sein und wie sehr Herkunft und Status unser Leben prägen.
Der Roman ist in drei Abschnitte gegliedert, die unterschiedliche Perspektiven und Zeiten beleuchten. 21 Jahre später erfahren wir durch den Blick von Nick, Lilys Sohn, wie es ist, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen und sich ständig als „anders“ zu fühlen, besonders, weil er als Halb‑Chinesischer mit blonden Haaren und blauen Augen auf einer abgelegenen Insel lebt. Seine Suche nach seinem Vater führt ihn nicht nur an Orte, sondern auch zu Wahrheiten über Identität, Familie und die Lücken zwischen den Generationen. Im letzten Teil des Buches tritt May, Lilys Mutter und Nick s Großmutter, in den Vordergrund: Ihre Erlebnisse zwischen China und Amerika zeigen, wie weitreichend persönliche Entscheidungen, historische Umstände und kulturelle Erwartungen ein Leben beeinflussen können.
Der Roman ist in drei Abschnitte gegliedert, die unterschiedliche Perspektiven und Zeiten beleuchten. 21 Jahre später erfahren wir durch den Blick von Nick, Lilys Sohn, wie es ist, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen und sich ständig als „anders“ zu fühlen, besonders, weil er als Halb‑Chinesischer mit blonden Haaren und blauen Augen auf einer abgelegenen Insel lebt. Seine Suche nach seinem Vater führt ihn nicht nur an Orte, sondern auch zu Wahrheiten über Identität, Familie und die Lücken zwischen den Generationen. Im letzten Teil des Buches tritt May, Lilys Mutter und Nick s Großmutter, in den Vordergrund: Ihre Erlebnisse zwischen China und Amerika zeigen, wie weitreichend persönliche Entscheidungen, historische Umstände und kulturelle Erwartungen ein Leben beeinflussen können.