Ein wirklich beeindruckender und toll geschriebener Roman mit brisanten Themen
Mir gefällt das auf den ersten Blick eher schlicht wirkende Cover gut, das zarte Blau, das ins Türkis tendiert, lässt Gedanken ans Meer assoziieren. Dazu passt die - geschlossene - Muschel, die für mich neben Meerestiefe auch Weiblichkeit, Verschlossenheit, Geheimnis symbolisiert. Schön ihr Schwarzweiß, man möchte sie berühren, die scharfen Kanten mit den Fingern nachfahren.
Den Bezug der Auster zum INhalt des Buches erschließt sich erst allmählich.
Sehr, sehr gut gefällt mir der ruhige und dennoch intensive Stil der Autorin.
Und ich war begeistert, wie sie es superschnell schaffte, mich in die unterschiedlichen Szenerien hinein zu ziehen. Ich habe die Protagonisten direkt gespürt und gesehen.
Im ersten Teil erinnerte mich die Handlung ein wenig an "Pretty Woman" auf asiatisch-amerikanisch. Das ist keineswegs abwertend gemeint, sondern damit möchte ich sagen, dass neben dem Reich-Arm-Gefälle auch Themen wie Rassismus, familiärer Dünkel, Snobismus von Freunden beleuchtet werden, und eben das Image der Asiatin als hübsche, nette, leicht zu handelnde "Gespielin".
Im zweiten und dritten Teil merkt man, dass der Schwerpunkt eigentlich ganz andere Themen sind, Biotechnologie, Genmanipulation, aber auch Familienzugehörigkeit und die große Frage, was uns wirklich zu den Menschen macht, die wir sind und wie weit wir - und andere - darauf Einfluss haben können.
Es gefällt mir, wie diese schwierigen Themen sehr unterhaltsam unter der Oberfläche brodeln, ohne plakativ und klischeehaft zu wirken.
Ich fand alles sehr spannend, sehr gut zu lesen, flüssig und lebendig, und sehr berührend. fühlte mich regelrecht hinein gesogen in die vielschichtige Problematik um ethnische und Familienzugehörigkeit, um ein Arm-Reich-Gefälle, um gentechnische Fragen.
Absolute unbedingte Lese- und Verschenkempfehlung!!!
Den Bezug der Auster zum INhalt des Buches erschließt sich erst allmählich.
Sehr, sehr gut gefällt mir der ruhige und dennoch intensive Stil der Autorin.
Und ich war begeistert, wie sie es superschnell schaffte, mich in die unterschiedlichen Szenerien hinein zu ziehen. Ich habe die Protagonisten direkt gespürt und gesehen.
Im ersten Teil erinnerte mich die Handlung ein wenig an "Pretty Woman" auf asiatisch-amerikanisch. Das ist keineswegs abwertend gemeint, sondern damit möchte ich sagen, dass neben dem Reich-Arm-Gefälle auch Themen wie Rassismus, familiärer Dünkel, Snobismus von Freunden beleuchtet werden, und eben das Image der Asiatin als hübsche, nette, leicht zu handelnde "Gespielin".
Im zweiten und dritten Teil merkt man, dass der Schwerpunkt eigentlich ganz andere Themen sind, Biotechnologie, Genmanipulation, aber auch Familienzugehörigkeit und die große Frage, was uns wirklich zu den Menschen macht, die wir sind und wie weit wir - und andere - darauf Einfluss haben können.
Es gefällt mir, wie diese schwierigen Themen sehr unterhaltsam unter der Oberfläche brodeln, ohne plakativ und klischeehaft zu wirken.
Ich fand alles sehr spannend, sehr gut zu lesen, flüssig und lebendig, und sehr berührend. fühlte mich regelrecht hinein gesogen in die vielschichtige Problematik um ethnische und Familienzugehörigkeit, um ein Arm-Reich-Gefälle, um gentechnische Fragen.
Absolute unbedingte Lese- und Verschenkempfehlung!!!