Familiäre Traumata und Herkunft
„Ich schämte mich nicht für meine Herkunft, doch ich wollte vorankommen — die Vergangenheit hinter mir lassen. Es fiel mir leicht, nicht zurückzublicken.“
Als Lily und Matthew sich 1999 kennenlernen, scheinen die beiden auf den ersten Blick nicht zusammen zu passen. Doch die Tochter chinesischer Einwanderer:innen und der Sohn einer der reichsten amerikanischen Familien heiraten und bekommen kurz darauf ihren Sohn, Nick.
Etwa 20 Jahre später macht Nick einen DNA-Test, um seinen Vater zu finden, den er nie getroffen hat. Als das gelingt, erfährt er mehr über seine Herkunft, als er je gedacht hätte.
Mit „Real Americans“ begann mein Plan, 2026 mehr dicke Bücher (>500 Seiten) zu lesen. Und was soll ich sagen — ich bin die meiste Zeit nur so durch die Seiten geflogen. In Momenten, in denen ich nicht lesen konnte, habe ich mich immer wieder darauf gefreut, nach hause zu kommen um weiterzulesen. Also eigentlich die besten Voraussetzungen für ein großes Highlight.
Allerdings haben sich ab ca. Seite 400 Längen in die Geschichte geschlichen. Es wurden Details eingestreut und ausschweifend erzählt, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Ich hatte dann nicht mehr so viel Lust, das Buch in die Hand zu nehmen, wollte aber wissen, wie bestimmte Plotpoints am Ende aufgelöst werden.
Dafür beschreiben die ersten 400 Seiten so eindrucksvoll, wie komplex familiäre Beziehungen sind, wie sie durch persönliche Traumata entsprechend geformt und in manchen Fällen zerstört werden. Sprachliche Details in Form von immer wieder aufgegriffenen Motiven ziehen sich durch und verbinden die Protagonist:innen auf besondere Art miteinander. Außerdem baut der Roman kleine, feine
„Real Americans“ erzählt zärtlich die Geschichte einer Familie, die tief zerrissen ist und in der jede:r für sich selbst herausfinden muss, wer er oder sie ist. Trotz der Längen hier und da ein Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde!
Als Lily und Matthew sich 1999 kennenlernen, scheinen die beiden auf den ersten Blick nicht zusammen zu passen. Doch die Tochter chinesischer Einwanderer:innen und der Sohn einer der reichsten amerikanischen Familien heiraten und bekommen kurz darauf ihren Sohn, Nick.
Etwa 20 Jahre später macht Nick einen DNA-Test, um seinen Vater zu finden, den er nie getroffen hat. Als das gelingt, erfährt er mehr über seine Herkunft, als er je gedacht hätte.
Mit „Real Americans“ begann mein Plan, 2026 mehr dicke Bücher (>500 Seiten) zu lesen. Und was soll ich sagen — ich bin die meiste Zeit nur so durch die Seiten geflogen. In Momenten, in denen ich nicht lesen konnte, habe ich mich immer wieder darauf gefreut, nach hause zu kommen um weiterzulesen. Also eigentlich die besten Voraussetzungen für ein großes Highlight.
Allerdings haben sich ab ca. Seite 400 Längen in die Geschichte geschlichen. Es wurden Details eingestreut und ausschweifend erzählt, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Ich hatte dann nicht mehr so viel Lust, das Buch in die Hand zu nehmen, wollte aber wissen, wie bestimmte Plotpoints am Ende aufgelöst werden.
Dafür beschreiben die ersten 400 Seiten so eindrucksvoll, wie komplex familiäre Beziehungen sind, wie sie durch persönliche Traumata entsprechend geformt und in manchen Fällen zerstört werden. Sprachliche Details in Form von immer wieder aufgegriffenen Motiven ziehen sich durch und verbinden die Protagonist:innen auf besondere Art miteinander. Außerdem baut der Roman kleine, feine
„Real Americans“ erzählt zärtlich die Geschichte einer Familie, die tief zerrissen ist und in der jede:r für sich selbst herausfinden muss, wer er oder sie ist. Trotz der Längen hier und da ein Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde!