Familie und Identität
Mit „Real Americans“ liegt ein schön anzuschauendes Buch in meinen Händen, sanft gestaltet und Neugierde weckend.
Es sind drei Schicksale, die hier zusammenkommen. Und jedes trägt ihr eigenes Gewicht. Lily, eine junge Amerikanerin und Tochter chinesischer Einwanderer, macht den Anfang. Sie versteht sich als Amerikanerin, die Sprache ihrer Eltern hat sie nie gelernt. Ihre Eltern sind hartarbeitende Genforscher, Luxus kennt Lily nicht. Als sie den charismatischen Matthew kennenlernt, taucht sie in eine Welt der Wohlhabenden ein, tut sich jedoch schwer in dieser Rolle. Aus dieser Beziehung entsteht Nick, seine Geschichte ist das zweite Schicksal. Hauptsächlich seinen Vater ähnelnd, hat er zu diesem keinen Kontakt und weiss lange nicht, warum seine Mutter ihn von seinem Erzeuger fernhält. Das eindrücklichste Schicksal ist jedoch das von Mei, Lilys Mutter, die als junge Forscherin aus China flieht und in Amerika die Freiheit sucht, ihren Forschertraum zu verfolgen.
Sprachlich ist die Übersetzung gut gemacht, nicht virtuos, aber flüssig und eingängig. Interessanter sind all die Themen, die die Autorin hier eingewoben hat: ethische Aspekte der Genforschung, Selbstbestimmung und viele spannende Einblicke hinter die Kulissen der jungen Volksrepublik China.
Es sind drei Schicksale, die hier zusammenkommen. Und jedes trägt ihr eigenes Gewicht. Lily, eine junge Amerikanerin und Tochter chinesischer Einwanderer, macht den Anfang. Sie versteht sich als Amerikanerin, die Sprache ihrer Eltern hat sie nie gelernt. Ihre Eltern sind hartarbeitende Genforscher, Luxus kennt Lily nicht. Als sie den charismatischen Matthew kennenlernt, taucht sie in eine Welt der Wohlhabenden ein, tut sich jedoch schwer in dieser Rolle. Aus dieser Beziehung entsteht Nick, seine Geschichte ist das zweite Schicksal. Hauptsächlich seinen Vater ähnelnd, hat er zu diesem keinen Kontakt und weiss lange nicht, warum seine Mutter ihn von seinem Erzeuger fernhält. Das eindrücklichste Schicksal ist jedoch das von Mei, Lilys Mutter, die als junge Forscherin aus China flieht und in Amerika die Freiheit sucht, ihren Forschertraum zu verfolgen.
Sprachlich ist die Übersetzung gut gemacht, nicht virtuos, aber flüssig und eingängig. Interessanter sind all die Themen, die die Autorin hier eingewoben hat: ethische Aspekte der Genforschung, Selbstbestimmung und viele spannende Einblicke hinter die Kulissen der jungen Volksrepublik China.