Fragen über Fragen
“Deutschland liest ein Buch”: nämlich Real Americans von Rachel Khong. Meine Erwartungen waren hoch, wurden aber leider nicht 100% erfüllt.
Wir begleiten die junge Lily und Matthew, sie treffen sich auf einer Firmenfeier, verlieben sich, sehen sich dann nicht, kommen zusammen - und so wie es kommen muss, erwarten sie ein Kind. Doch dann erfährt Lily von einer Begebenheit aus Matthews Familie, die ihre Sicht für immer verändert. Und sie flieht - gemeinsam mit ihrem Sohn. Was ist geschehen? Wer sagt die Wahrheit? Was macht unsere Herkunft und unsere Genetik mit uns?
Diese Fragen macht der Roman auf und versucht sie auch zu beantworten. Die Zeit- und Perspektivwechsel des Buches haben mir dabei sehr gefallen. Allerdings habe ich vor allem den letzten Teil als zu lang empfunden. Oft wurden Szenen konstruiert, die kaum zur Figur und Geschichte beigetragen haben. Der Schreibstil hat mir dabei gut gefallen, ich habe die Szenen oft als atmosphärisch wahrgenommen.
Ein definitiv wichtiger Roman, der ruhig kürzer und dadurch prägnanter hätte sein können!
Wir begleiten die junge Lily und Matthew, sie treffen sich auf einer Firmenfeier, verlieben sich, sehen sich dann nicht, kommen zusammen - und so wie es kommen muss, erwarten sie ein Kind. Doch dann erfährt Lily von einer Begebenheit aus Matthews Familie, die ihre Sicht für immer verändert. Und sie flieht - gemeinsam mit ihrem Sohn. Was ist geschehen? Wer sagt die Wahrheit? Was macht unsere Herkunft und unsere Genetik mit uns?
Diese Fragen macht der Roman auf und versucht sie auch zu beantworten. Die Zeit- und Perspektivwechsel des Buches haben mir dabei sehr gefallen. Allerdings habe ich vor allem den letzten Teil als zu lang empfunden. Oft wurden Szenen konstruiert, die kaum zur Figur und Geschichte beigetragen haben. Der Schreibstil hat mir dabei gut gefallen, ich habe die Szenen oft als atmosphärisch wahrgenommen.
Ein definitiv wichtiger Roman, der ruhig kürzer und dadurch prägnanter hätte sein können!