für mich zu vollgepackt
Die Werbekampagne zu diesem Buch war ja dermaßen präsent, dass ich das Gefühl hatte, dieses Buch unbedingt lesen zu müssen. und ein Generationenroman über Migration, Integration und Identität fand ich thematisch aktuell auch sehr relevant und ansprechend, weshalb ich das Buch auch gerne lesen wollte. Allein schon beim Umfang war ich kurz abgeschreckt. Nach Beenden des Buches kann ich nun sagen: trotz Umfang habe ich die Geschichte als sehr oberflächlich empfunden. das Buch scheint vollgestopft mit Themen, schneidet sie aber alle nur grob an.
Mit dem Erzählstil bin ich lange nicht so recht warm geworden: die einzelnen Teile, umfassen immer riesige Zeitsprünge, da hier drei Generationen einer Familie begleitet werden. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Lücken dessen, was ich als Leser nicht erfahren habe, deutlich größer sind als das was präsentiert wurde. Nicht alle Entscheidungen, Beziehungen und Emotionen erschienen mir dadurch nachvollziehbar und ich hatte über weite Strecken des Buches viele Fragezeichen im Kopf. Dieses episodische Erzählen hatte bei mir zur Folge, dass ich mich oft gefragt habe, ob ich überhaupt verstehe, worum es in dem Buch geht.
Überrascht war ich, wie hier selbst vermeintlich zentrale Figuren an den Rand gestellt wurden und das ganze Buch hinweg absolut blass blieben. Gleichzeitig war ich dadurch ihnen gegenüber direkt sehr voreingenommen, was sich zumindest bei einem der Charaktere für mich zum Ende hin relativiert hat. Habe aber generell nur sehr schwer Zugang zu jeglcihen Figuren gefunden, was vielleicht auch der Grund ist, warum mich die Geschichte nicht so richtig gepackt hat.
Der Text selbst liest sich aber gut, ist toll geschrieben und die einzelnen Episoden selsbt, fand ich durchaus ansprechend, wobei mir vor allem Nicks Geschichte angesprochen hat, der mit den Folgen der Konflikte zweier Generationen aufgewachsen ist. Das Ende des Buches schlägt tatsächlich einen guten Bogen und führt die einzelnen Erzählstränge und Figuren selbst zusammen, was die Geschichte für mich rückblickend abrundet. Da habe ich auch zum ersten Mal beim Lesen so ein bisschen emotionale Nähe und Rührung empfunden.
Ich glaube, weniger wäre hier mehr gewesen, aber insgesamt wars nicht schlecht. Hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, wie ich erwartet/gehofft hatte, aber ich bin trotzdem froh, dass ich es gelesen habe. Ich habe diese Geschichte aber ingesamt als sehr distanziert, stellenweise sogar auf nüchterne Art als kalt empfunden. Für mich 3,5 Sterne.
Mit dem Erzählstil bin ich lange nicht so recht warm geworden: die einzelnen Teile, umfassen immer riesige Zeitsprünge, da hier drei Generationen einer Familie begleitet werden. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Lücken dessen, was ich als Leser nicht erfahren habe, deutlich größer sind als das was präsentiert wurde. Nicht alle Entscheidungen, Beziehungen und Emotionen erschienen mir dadurch nachvollziehbar und ich hatte über weite Strecken des Buches viele Fragezeichen im Kopf. Dieses episodische Erzählen hatte bei mir zur Folge, dass ich mich oft gefragt habe, ob ich überhaupt verstehe, worum es in dem Buch geht.
Überrascht war ich, wie hier selbst vermeintlich zentrale Figuren an den Rand gestellt wurden und das ganze Buch hinweg absolut blass blieben. Gleichzeitig war ich dadurch ihnen gegenüber direkt sehr voreingenommen, was sich zumindest bei einem der Charaktere für mich zum Ende hin relativiert hat. Habe aber generell nur sehr schwer Zugang zu jeglcihen Figuren gefunden, was vielleicht auch der Grund ist, warum mich die Geschichte nicht so richtig gepackt hat.
Der Text selbst liest sich aber gut, ist toll geschrieben und die einzelnen Episoden selsbt, fand ich durchaus ansprechend, wobei mir vor allem Nicks Geschichte angesprochen hat, der mit den Folgen der Konflikte zweier Generationen aufgewachsen ist. Das Ende des Buches schlägt tatsächlich einen guten Bogen und führt die einzelnen Erzählstränge und Figuren selbst zusammen, was die Geschichte für mich rückblickend abrundet. Da habe ich auch zum ersten Mal beim Lesen so ein bisschen emotionale Nähe und Rührung empfunden.
Ich glaube, weniger wäre hier mehr gewesen, aber insgesamt wars nicht schlecht. Hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, wie ich erwartet/gehofft hatte, aber ich bin trotzdem froh, dass ich es gelesen habe. Ich habe diese Geschichte aber ingesamt als sehr distanziert, stellenweise sogar auf nüchterne Art als kalt empfunden. Für mich 3,5 Sterne.