Nebenwirkungen
Der Roman erzählt die Geschichte einer chinesisch-amerikanischen Familie über mehrere Generationen. Dabei werden die Perspektiven von drei Personen eingenommen. Mei Ling flieht während der Kulturrevolution aus China und setzt in den USA ihre Tätigkeit als Genforscherin fort. Ihre Tochter Lily schlägt sich mit unbezahlten Praktikas und Nebenjobs durch und lernt den reichen weißen Matthew kennen und lieben. In der ungleichen Beziehung fühlt sie sich immer unwohler.
Nick, der Sohn der beiden, fragt sich mit dem Erreichen seines Schulabschlusses, warum die Beziehung seiner Eltern scheiterte und stößt auf ein Familiengeheimnis.
Es beginnt wie eine konventionelle Liebesgeschichte zwischen armem Mädchen und reichem Mann und nimmt dann überraschende Wendungen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass man erst nach und nach erfährt worum es geht und was die wahren Motive der Figuren sind. Allerdings führt das auch dazu, dass man den Figuren nie so richtig nahe kommt. Sie wirken oft nicht lebendig, sondern als Stellvertreter, um die gesellschaftlichen/ethischen Fragen zu verhandeln.
Auch waren mir die Übergänge zwischen Abschnitten und manchmal sogar zwischen einzelnen Sätzen zu abrupt. Es wird ein Thema angerissen und ganz plötzlich geht es um etwas ganz anderes. Das wirkt unfertig und nicht ganz ausgefeilt.
Dennoch ein gutes Buch darüber, wie die Entscheidungen Einzelner über Generationen hinweg Nachwirkungen haben und welche unerwünschten Nebenwirkungen gut gemeinte Eingriffe in das Leben von Menschen haben.
Nick, der Sohn der beiden, fragt sich mit dem Erreichen seines Schulabschlusses, warum die Beziehung seiner Eltern scheiterte und stößt auf ein Familiengeheimnis.
Es beginnt wie eine konventionelle Liebesgeschichte zwischen armem Mädchen und reichem Mann und nimmt dann überraschende Wendungen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass man erst nach und nach erfährt worum es geht und was die wahren Motive der Figuren sind. Allerdings führt das auch dazu, dass man den Figuren nie so richtig nahe kommt. Sie wirken oft nicht lebendig, sondern als Stellvertreter, um die gesellschaftlichen/ethischen Fragen zu verhandeln.
Auch waren mir die Übergänge zwischen Abschnitten und manchmal sogar zwischen einzelnen Sätzen zu abrupt. Es wird ein Thema angerissen und ganz plötzlich geht es um etwas ganz anderes. Das wirkt unfertig und nicht ganz ausgefeilt.
Dennoch ein gutes Buch darüber, wie die Entscheidungen Einzelner über Generationen hinweg Nachwirkungen haben und welche unerwünschten Nebenwirkungen gut gemeinte Eingriffe in das Leben von Menschen haben.