Vielschichtiger Roman über Identitätssuche und Selbstfindung
Der Roman „Real Americans“ von Rachel Khong hat mich sehr beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen.
Er erzählt von einer chinesisch-amerikanischen Familie und erstreckt sich über mehrere Generationen.
Was als leichte Liebesgeschichte zwischen der in Amerika geborenen Lily, Tochter chinesischer Einwanderer, beginnt, entwickelt sich zu einer übergreifenden Familiengeschichte.
Sie wird aus der Sicht der Mutter May, der Tochter Lily, ihrem Ehemann Matthew und deren Sohn Nick in unterschiedlichen Zeiträumen erzählt. Aus der Gesamtheit ergibt sich letztendlich eine literarische und menschliche Tiefe, die ich so gar nicht erwartet hatte.
Es werden die schlimmen Zustände im kommunistischen China beschrieben: die große Armut der Menschen und ihre Angst vor Übergriffen durch das totalitäre Regime. Aber es geht auch um Fragen der Forschung auf den Gebieten der Humanbiologie und Epigenetik, der Vererbungslehre, der Möglichkeiten zur Verlängerung des Lebens und die Beeinflussung des Erbgutes eines Menschen.
Es geht um Glück, die Wirkung von Reichtum, um Liebe und Selbstbestimmung, um Verantwortung für sich und andere. Fragen nach dem eigenen Wert und der persönlichen Identität treiben irgendwie alle um.
Die ethischen Fragen nehmen einen großen Raum ein und brachten mich dazu, mich selbst dazu zu positionieren. Wie würde ich an ihrer oder seiner Stelle entscheiden?
Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Figuren sind gut gezeichnet und überaus authentisch. Die Beschreibung der Entwicklung aus den Augen der vier Protagonisten ist reizvoll und ergibt ein erstaunliches und umfassendes Gesamtbild.
Ich empfehle das Buch all jenen, die an Lebensläufen mit Ecken und Kanten Interesse haben und sich auch gedanklich mit den Möglichkeiten der Wissenschaft auf dem Gebiet der Genetik befassen.
Er erzählt von einer chinesisch-amerikanischen Familie und erstreckt sich über mehrere Generationen.
Was als leichte Liebesgeschichte zwischen der in Amerika geborenen Lily, Tochter chinesischer Einwanderer, beginnt, entwickelt sich zu einer übergreifenden Familiengeschichte.
Sie wird aus der Sicht der Mutter May, der Tochter Lily, ihrem Ehemann Matthew und deren Sohn Nick in unterschiedlichen Zeiträumen erzählt. Aus der Gesamtheit ergibt sich letztendlich eine literarische und menschliche Tiefe, die ich so gar nicht erwartet hatte.
Es werden die schlimmen Zustände im kommunistischen China beschrieben: die große Armut der Menschen und ihre Angst vor Übergriffen durch das totalitäre Regime. Aber es geht auch um Fragen der Forschung auf den Gebieten der Humanbiologie und Epigenetik, der Vererbungslehre, der Möglichkeiten zur Verlängerung des Lebens und die Beeinflussung des Erbgutes eines Menschen.
Es geht um Glück, die Wirkung von Reichtum, um Liebe und Selbstbestimmung, um Verantwortung für sich und andere. Fragen nach dem eigenen Wert und der persönlichen Identität treiben irgendwie alle um.
Die ethischen Fragen nehmen einen großen Raum ein und brachten mich dazu, mich selbst dazu zu positionieren. Wie würde ich an ihrer oder seiner Stelle entscheiden?
Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Figuren sind gut gezeichnet und überaus authentisch. Die Beschreibung der Entwicklung aus den Augen der vier Protagonisten ist reizvoll und ergibt ein erstaunliches und umfassendes Gesamtbild.
Ich empfehle das Buch all jenen, die an Lebensläufen mit Ecken und Kanten Interesse haben und sich auch gedanklich mit den Möglichkeiten der Wissenschaft auf dem Gebiet der Genetik befassen.