Wer bin ich?
Real Americans von Rachel Khong hat mich von Beginn an überrascht im positiven Sinn. Um die Kampagne und das Buch mit der Auster kommt man nicht dran vorbei.
Grobe Übersicht: das Buch ist in drei Teilen aufgebaut, so zu sagen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ganz so simpel ist es dann aber doch nicht. Im ersten Teil geht’s um Lily und Matthew und ihre Liebesgeschichte.
Lily ist die Tochter von chinesischen Einwanderer und Matthew kommt aus einer wohlhabenden amerikanischen Familie. Die Beziehung der Beiden ist die Grundlage für das Buch. Man merkt es steckt mehr dahinter, aber man erfährt später mehr über die Hintergründe.
Im zweiten Teil geht es um Lilys Sohn Nick.
Hier geht’s viel um sein Erwachsenwerden – Identität, Entscheidungen, Selbstfindung und die Frage nach seinem Vater. Dabei tauchen immer wieder diese großen Fragen auf: Warum eigentlich? Wofür das alles? Was ist richtig? Die Antworten darauf muss man sich selbst zusammensuchen, was ich grundsätzlich spannend finde.
Der dritte Teil war für mich persönlich das Highlight. Obwohl er in der Zukunft spielt, verbindet er eigentlich die ganze Geschichte. Im Mittelpunkt steht May, Lilys Mutter und Nicks Großmutter. Wir erfahren, warum May China verlassen hat, wie sie alle von ihrer Umwelt wahrgenommen werden und wo ihre kulturellen Wurzeln wirklich liegen. Welche Rolle Flucht, Migration, Rassismus und Heimat spielen.
Der Schreibstil von Rachel Khong ist sehr flüssig und lässt sich toll lesen. Die Figuren wurden gut beschrieben, blieben mir aber ein bisschen fremd. Mehr Tiefgang hätte mir gewünscht.
Fazit
Ich fand es einen interessanter Roman, der sich rund um die Wissenschaft, Genetik, eine Liebesgeschichte und einen Einblick in das Leben und die Politik in China. Es werden viele Themen aufgegiffen, denen aber ein bisschen mehr Tiefe gut getan hätte. Das Buch würde ich definitiv weiterempfehlen.
Grobe Übersicht: das Buch ist in drei Teilen aufgebaut, so zu sagen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ganz so simpel ist es dann aber doch nicht. Im ersten Teil geht’s um Lily und Matthew und ihre Liebesgeschichte.
Lily ist die Tochter von chinesischen Einwanderer und Matthew kommt aus einer wohlhabenden amerikanischen Familie. Die Beziehung der Beiden ist die Grundlage für das Buch. Man merkt es steckt mehr dahinter, aber man erfährt später mehr über die Hintergründe.
Im zweiten Teil geht es um Lilys Sohn Nick.
Hier geht’s viel um sein Erwachsenwerden – Identität, Entscheidungen, Selbstfindung und die Frage nach seinem Vater. Dabei tauchen immer wieder diese großen Fragen auf: Warum eigentlich? Wofür das alles? Was ist richtig? Die Antworten darauf muss man sich selbst zusammensuchen, was ich grundsätzlich spannend finde.
Der dritte Teil war für mich persönlich das Highlight. Obwohl er in der Zukunft spielt, verbindet er eigentlich die ganze Geschichte. Im Mittelpunkt steht May, Lilys Mutter und Nicks Großmutter. Wir erfahren, warum May China verlassen hat, wie sie alle von ihrer Umwelt wahrgenommen werden und wo ihre kulturellen Wurzeln wirklich liegen. Welche Rolle Flucht, Migration, Rassismus und Heimat spielen.
Der Schreibstil von Rachel Khong ist sehr flüssig und lässt sich toll lesen. Die Figuren wurden gut beschrieben, blieben mir aber ein bisschen fremd. Mehr Tiefgang hätte mir gewünscht.
Fazit
Ich fand es einen interessanter Roman, der sich rund um die Wissenschaft, Genetik, eine Liebesgeschichte und einen Einblick in das Leben und die Politik in China. Es werden viele Themen aufgegiffen, denen aber ein bisschen mehr Tiefe gut getan hätte. Das Buch würde ich definitiv weiterempfehlen.