Wer sind wir ohne unsere Wurzeln?
Lily Chen lernt an Silvester 1999 den charmanten Matthew kennen, ohne zu ahnen, dass er Erbe eines Pharmaimperiums ist, reich und privilegiert aufgewachsen, ganz anders als sie, Tochter chinesischer Einwanderer und unbezahlte Praktikantin in einem Medienunternehmen, die jeden Monat darum kämpft, ihre Miete bezahlen zu können. Trotz aller Widerstände verlieben sie sich und sehen einer strahlenden Zukunft entgegen. 21 Jahre später lebt Nick mit seiner Mutter Lily auf einer abgelegenen Insel, seinen Vater kennt er nicht. Als er aus Spaß einen DNA-Test macht, ahnt er nicht, welchen Einfluss dies auf sein weiteres Leben haben wird.
»Sie hat mir nie gesagt, dass sie mich liebt. Das war in China nicht üblich. Sie zeigte ihre Liebe, indem sie mein Studium meinem Vater gegenüber verteidigte, der es lieber gesehen hätte, wenn ich zu Hause geblieben und geheiratet hätte. Sie zeigte ihre Liebe, indem sie besonders streng zu mir war.« (Seite 383)
Der Traum von einem besseren Leben, welchen Preis hat ein solcher Traum? Was sagt unsere Herkunft über uns aus und können wir unserer Bestimmung entkommen? Wohin gehören wir, wenn alles um uns herum zusammenbricht? Wo kommen wir her, wo gehen wir hin und wer sind wir ohne Familie? Dieser und vielen anderen Fragen nähert sich Rachel Khong, indem sie ihre Figuren sprechen lässt. Drei Teile, drei Generationen und drei Leben, die unterschiedlicher könnten nicht sein und die sich trotzdem so unglaublich ähnlich sind. Dies ist die Geschichte einer Familie, die keine war und es immer sein wird.
Von der ersten Seite an entwickelte die Erzählung einen unheimlichen Sog, ich hasste die Momente, in denen ich nicht zum Lesen kam und wollte schnellstens wieder zum Buch. Niemanden erstaunte dies mehr als mich, kam das Buch doch völlig überraschend bei mir an. Ich dachte nicht, dass mich diese Familiengeschichte so in ihren Bann ziehen würde, aber so war es und ich war wirklich traurig, als das Ende kam. Gerne empfehle ich diesen großartigen Roman weiter.
»Sie hat mir nie gesagt, dass sie mich liebt. Das war in China nicht üblich. Sie zeigte ihre Liebe, indem sie mein Studium meinem Vater gegenüber verteidigte, der es lieber gesehen hätte, wenn ich zu Hause geblieben und geheiratet hätte. Sie zeigte ihre Liebe, indem sie besonders streng zu mir war.« (Seite 383)
Der Traum von einem besseren Leben, welchen Preis hat ein solcher Traum? Was sagt unsere Herkunft über uns aus und können wir unserer Bestimmung entkommen? Wohin gehören wir, wenn alles um uns herum zusammenbricht? Wo kommen wir her, wo gehen wir hin und wer sind wir ohne Familie? Dieser und vielen anderen Fragen nähert sich Rachel Khong, indem sie ihre Figuren sprechen lässt. Drei Teile, drei Generationen und drei Leben, die unterschiedlicher könnten nicht sein und die sich trotzdem so unglaublich ähnlich sind. Dies ist die Geschichte einer Familie, die keine war und es immer sein wird.
Von der ersten Seite an entwickelte die Erzählung einen unheimlichen Sog, ich hasste die Momente, in denen ich nicht zum Lesen kam und wollte schnellstens wieder zum Buch. Niemanden erstaunte dies mehr als mich, kam das Buch doch völlig überraschend bei mir an. Ich dachte nicht, dass mich diese Familiengeschichte so in ihren Bann ziehen würde, aber so war es und ich war wirklich traurig, als das Ende kam. Gerne empfehle ich diesen großartigen Roman weiter.