Dystopien are back!
Ich oute mich direkt am Anfang als riesigen Julia Pauss-Fan!
Ich habe ihre Romantic-Suspence Dilogie Kodiak Echoes geliebt und als
ich gesehen habe, dass sie eine Military-Dystopie schreibt, die auf einer
Gefängnisinsel spielt war ich sofort hyped!
Ich kenne daher den Schreibstil der Autorin auch schon, muss aber ehrlich zugeben,
dass ich die Atmosphäre der ersten Kapitel von Rebel Empire jetzt schon richtig
fesselnd fand.
Besonders mag ich ja die verschiedenen POV's, weil wir so direkt schon die beiden Hauptfiguren kennenlernen und in ihre Köpfe schauen können.
Jax musste schon in sehr frühen Jahren erwachsen werden und hat eine Menge Menschen auf dem Gewissen, was sichtbare und unsichtbare Spuren hinterlassen hat. Gezeichnet ist er durch seine Verletzung am Auge, aber man merkt schon im 1. Kapitel, dass er seine Morde vor sich selbst rechtfertigen muss, um überhaupt mit seinem Leben klar zu kommen. Er verfolgt einen Racheplan, der ihn gefühlt beherrscht.
Luce hingegen scheint ein ganz anderes Problem zu haben: Sie findet sich in der Welt in der sie lebt anscheinend nicht wirklich zurecht, und hält sich verdeckt und verkleidet in einem Teil der Stadt auf, in dem sie sich nicht aufhalten sollte, um verbotene Bücher zu kaufen. DAS fand ich übrigens direkt mega cool und musste auch sofort schmunzeln, weil als Bookie war das einfach ein schönes Detail, wo ich mich direkt abgeholt gefühlt habe. Anscheinend benötigt Luce aber auch eine bestimmte Medizin, um sich in der Welt bewegen zu können, dies scheint aber auch in Bezug zu dem Krieg zu stehen und den Hollows, die die Menschen angreifen. Blöd nur, dass ausgerechnet so ein Hollow sie angreift und sie von niemand geringem als dem Rebellen Jax gerettet wird.
Man merkt bei dem ersten Zusammentreffen natürlich schon genau die Spannungen, die aus dem unterschiedlichen "Klassen" der beiden Figuren herrührt. Das ist aber genau das, was ich an Dystopien mag - die Klassenunterschiede, die verschiedenen Seiten auf denen man steht und das System, das meist eine gewisse Art von Mensch unterdrückt und gegen das die Figuren dann rebellieren.
Obwohl Rebel Empire hier ein sehr klassisches Plotgefüge bedient, bin ich mir sicher, dass die Geschichte gerade im Hinblick auf die Gefängnisinsel noch einmal einen ganz eigenen Flair mithineinbringen wird. Daher würde ich mich riesig freuen, Rebel Empire vorabzulesen, zumal ich die nächsten 3 Wochen Urlaub und somit jeeeeeede Menge Lese-und Rezensionszeit habe, für dieses (hoffentliche) Highlightbuch von einer meiner Lieblingsautorinnen!
Ich habe ihre Romantic-Suspence Dilogie Kodiak Echoes geliebt und als
ich gesehen habe, dass sie eine Military-Dystopie schreibt, die auf einer
Gefängnisinsel spielt war ich sofort hyped!
Ich kenne daher den Schreibstil der Autorin auch schon, muss aber ehrlich zugeben,
dass ich die Atmosphäre der ersten Kapitel von Rebel Empire jetzt schon richtig
fesselnd fand.
Besonders mag ich ja die verschiedenen POV's, weil wir so direkt schon die beiden Hauptfiguren kennenlernen und in ihre Köpfe schauen können.
Jax musste schon in sehr frühen Jahren erwachsen werden und hat eine Menge Menschen auf dem Gewissen, was sichtbare und unsichtbare Spuren hinterlassen hat. Gezeichnet ist er durch seine Verletzung am Auge, aber man merkt schon im 1. Kapitel, dass er seine Morde vor sich selbst rechtfertigen muss, um überhaupt mit seinem Leben klar zu kommen. Er verfolgt einen Racheplan, der ihn gefühlt beherrscht.
Luce hingegen scheint ein ganz anderes Problem zu haben: Sie findet sich in der Welt in der sie lebt anscheinend nicht wirklich zurecht, und hält sich verdeckt und verkleidet in einem Teil der Stadt auf, in dem sie sich nicht aufhalten sollte, um verbotene Bücher zu kaufen. DAS fand ich übrigens direkt mega cool und musste auch sofort schmunzeln, weil als Bookie war das einfach ein schönes Detail, wo ich mich direkt abgeholt gefühlt habe. Anscheinend benötigt Luce aber auch eine bestimmte Medizin, um sich in der Welt bewegen zu können, dies scheint aber auch in Bezug zu dem Krieg zu stehen und den Hollows, die die Menschen angreifen. Blöd nur, dass ausgerechnet so ein Hollow sie angreift und sie von niemand geringem als dem Rebellen Jax gerettet wird.
Man merkt bei dem ersten Zusammentreffen natürlich schon genau die Spannungen, die aus dem unterschiedlichen "Klassen" der beiden Figuren herrührt. Das ist aber genau das, was ich an Dystopien mag - die Klassenunterschiede, die verschiedenen Seiten auf denen man steht und das System, das meist eine gewisse Art von Mensch unterdrückt und gegen das die Figuren dann rebellieren.
Obwohl Rebel Empire hier ein sehr klassisches Plotgefüge bedient, bin ich mir sicher, dass die Geschichte gerade im Hinblick auf die Gefängnisinsel noch einmal einen ganz eigenen Flair mithineinbringen wird. Daher würde ich mich riesig freuen, Rebel Empire vorabzulesen, zumal ich die nächsten 3 Wochen Urlaub und somit jeeeeeede Menge Lese-und Rezensionszeit habe, für dieses (hoffentliche) Highlightbuch von einer meiner Lieblingsautorinnen!