Zwischen Scharfschützen-Visier und verbotenen Büchern
Dieser Einstieg hat von der ersten Seite an einen fantastischen Zug! Das Ganze liest sich wunderbar dynamisch und schnörkellos: Erst liegt man mit dem abgebrühten Scharfschützen Jax auf dem Dach, spürt das kalte Klicken des Gewehrs und die eisige Konzentration, und kurz darauf wechselt die Perspektive zu Luciana, die sich trotz ihrer chronischen Krankheit durch den Matsch der Sperrzone schlägt. Dieser Wechsel zwischen Jäger und scheinbar privilegierter Beute baut sofort eine herrliche Reibung auf.
Was mir als Rollenspielerin und Weltenbau-Liebhaberin besonders gut gefällt, ist das Magiesystem: Die Aufteilung in Klassen wie Warden, Sage, Vanguard und Tinker erinnert an vertraute Spielmechaniken, wirkt aber im dystopischen Gewand mit Aetherkernen, Kristallen und Drohnen erfrischend unverbraucht. Dass Jax die Lebensenergien als Aetherpuls wahrnehmen kann, gibt den Actionszenen eine tolle visuelle Note.
Richtig ins Herz geschlossen habe ich aber Luciana. Figuren, die mit Schmerzen, Fatigue und echten Einschränkungen kämpfen und trotzdem nicht klein beigeben, sondern mutig ihr Leben selbst in die Hand nehmen, finde ich unheimlich stark. Wie sie trotz des Risikos ein verbotenes medizinisches Buch kauft, sich gegen die fiesen kristallüberwucherten Hollows wehrt und Jax rotzfrech mit Abwehrspray einnebelt, um ihren Fund zu retten – da musste ich echt grinsen! Das zeigt Charakter und Rückgrat.
Ein halbes Pünktchen Abzug gibt es von mir nur, weil die Chemie zwischen den beiden – der raue Rebell mit dem vernarbten Gesicht und die vermeintlich zarte Generalstochter – natürlich altbekannte Genre-Muster bedient. Aber Julia Pauss fängt diesen Tropus so packend, emotional und tempo-geladen ein, dass man nach diesem Scharmützel im Wald einfach brennend wissen will, wie Jax reagiert, wenn er erfährt, wer Luciana wirklich ist. Ein richtig starker Köder für alle Dystopie-Fans!
Was mir als Rollenspielerin und Weltenbau-Liebhaberin besonders gut gefällt, ist das Magiesystem: Die Aufteilung in Klassen wie Warden, Sage, Vanguard und Tinker erinnert an vertraute Spielmechaniken, wirkt aber im dystopischen Gewand mit Aetherkernen, Kristallen und Drohnen erfrischend unverbraucht. Dass Jax die Lebensenergien als Aetherpuls wahrnehmen kann, gibt den Actionszenen eine tolle visuelle Note.
Richtig ins Herz geschlossen habe ich aber Luciana. Figuren, die mit Schmerzen, Fatigue und echten Einschränkungen kämpfen und trotzdem nicht klein beigeben, sondern mutig ihr Leben selbst in die Hand nehmen, finde ich unheimlich stark. Wie sie trotz des Risikos ein verbotenes medizinisches Buch kauft, sich gegen die fiesen kristallüberwucherten Hollows wehrt und Jax rotzfrech mit Abwehrspray einnebelt, um ihren Fund zu retten – da musste ich echt grinsen! Das zeigt Charakter und Rückgrat.
Ein halbes Pünktchen Abzug gibt es von mir nur, weil die Chemie zwischen den beiden – der raue Rebell mit dem vernarbten Gesicht und die vermeintlich zarte Generalstochter – natürlich altbekannte Genre-Muster bedient. Aber Julia Pauss fängt diesen Tropus so packend, emotional und tempo-geladen ein, dass man nach diesem Scharmützel im Wald einfach brennend wissen will, wie Jax reagiert, wenn er erfährt, wer Luciana wirklich ist. Ein richtig starker Köder für alle Dystopie-Fans!