Revolution und Nekromantie
Der Auftakt der dystopischen Romantasy-Roman-Dilogie „Rebel Empire“ der österreichischen Autorin Julia Pauss konnte mich gut abholen, hat aber dennoch ein paar kleine Mankos aufzuweisen.
Zuerst einmal hat mich der Klappentext neugierig gemacht: In einer dystopischen Welt lernen wir Luciana Sinclair – eine höhergestellte Generalstochter – kennen, die durch den Ausbruch ihrer magischen Kräfte zur Außenseiterin ihrer Gesellschaft und auf die Gefängnisinsel Exile Point verbannt wird. Dem Gegenüber haben mir Jax, einen engagierten Rebellen, der Luciana und alles, was mit dem Adel zu tun hat, abgrundtief hasst und vernichten will. Da er allerdings bei einem Attentat inhaftiert wird, landen Luce und er gemeinsam auf der Insel, wo sie ums Überleben kämpfen müssen.
Das Cover an sich gefällt mir auch ziemlich gut. Die düstere, spannende Stimmung des Buches wird gut eingefangen durch die dunkle Farbgebung mitsamt der Insel und der weiblichen Figur im Vordergrund. Allerdings muss ich schon anmerken, dass ich mit der dargestellten Frau nicht warm wurde. Sie wirkt für mich absolut nicht wie Luce und auch ihre Darstellung, wenn auch zum Buch passend, deckt sich absolut nicht mit meiner Vorstellung von ihr. Sie war nie mit einer Art Rüstung beschrieben und ihr Gesicht wirkt für mich auch etwas zu verhärmt und abgebrüht, was so gar nicht zu einer naiven Adligen passen möchte. Der Farbschnitt ist dafür wieder sehr passend gewählt mit dem dunklen blau-schwarz und dem hellen Aetherblitz.
Luce mochte ich als Protagonistin wirklich sehr. Sie wächst als Generalstochter auf der privilegierten Seite des Systems auf und muss dann plötzlich alles hinterfragen, was ihre Welt bisher ausgemacht hat. Spannend fand ich daher nicht nur ihre verbotene Gabe der Nekromantie, sondern auch ihre Entwicklung, rund um die Frage wem sie überhaupt noch trauen darf oder kann.
Jax als Charakter mochte ich auch sehr, allerdings blieb er lange Zeit noch etwas ungreifbar und blass für mich. Erst wirklich fassbar wurde er durch seine Hintergrundgeschichte und seine daher nachvollziehbaren Gründe für seinen Hass und sein Misstrauen dem ganzen Regime gegenüber. Die Dynamik zwischen den beiden hat für mich aber gut funktioniert.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und angenehm und hat mir das Lesen insgesamt leicht gemacht.
Die Handlung war für mich jetzt aber nicht völlig überraschend, da ich zumindest erahnen konnte, worauf das ganze hinauslaufen wird. Das Magiesystem war meiner Meinung nach auch nicht ganz so faszinierend, wie ich mir das gewünscht hätte. Insgesamt fehlte mir also die Tiefe und auch die Nachvollziehbarkeit der Enemies-to-Lovers-Trope. Luce und Jax verbringen so gut wie keine Zeit miteinander und die paar Aufeinandertreffen der beiden machen für mich noch kein Gefühl der Verbindung, der Liebe und Verbundenheit aus.
Insgesamt gibt es für Rebel Empire von mir 3,5 Sterne. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, habe ich bislang noch nicht entschieden.
Zuerst einmal hat mich der Klappentext neugierig gemacht: In einer dystopischen Welt lernen wir Luciana Sinclair – eine höhergestellte Generalstochter – kennen, die durch den Ausbruch ihrer magischen Kräfte zur Außenseiterin ihrer Gesellschaft und auf die Gefängnisinsel Exile Point verbannt wird. Dem Gegenüber haben mir Jax, einen engagierten Rebellen, der Luciana und alles, was mit dem Adel zu tun hat, abgrundtief hasst und vernichten will. Da er allerdings bei einem Attentat inhaftiert wird, landen Luce und er gemeinsam auf der Insel, wo sie ums Überleben kämpfen müssen.
Das Cover an sich gefällt mir auch ziemlich gut. Die düstere, spannende Stimmung des Buches wird gut eingefangen durch die dunkle Farbgebung mitsamt der Insel und der weiblichen Figur im Vordergrund. Allerdings muss ich schon anmerken, dass ich mit der dargestellten Frau nicht warm wurde. Sie wirkt für mich absolut nicht wie Luce und auch ihre Darstellung, wenn auch zum Buch passend, deckt sich absolut nicht mit meiner Vorstellung von ihr. Sie war nie mit einer Art Rüstung beschrieben und ihr Gesicht wirkt für mich auch etwas zu verhärmt und abgebrüht, was so gar nicht zu einer naiven Adligen passen möchte. Der Farbschnitt ist dafür wieder sehr passend gewählt mit dem dunklen blau-schwarz und dem hellen Aetherblitz.
Luce mochte ich als Protagonistin wirklich sehr. Sie wächst als Generalstochter auf der privilegierten Seite des Systems auf und muss dann plötzlich alles hinterfragen, was ihre Welt bisher ausgemacht hat. Spannend fand ich daher nicht nur ihre verbotene Gabe der Nekromantie, sondern auch ihre Entwicklung, rund um die Frage wem sie überhaupt noch trauen darf oder kann.
Jax als Charakter mochte ich auch sehr, allerdings blieb er lange Zeit noch etwas ungreifbar und blass für mich. Erst wirklich fassbar wurde er durch seine Hintergrundgeschichte und seine daher nachvollziehbaren Gründe für seinen Hass und sein Misstrauen dem ganzen Regime gegenüber. Die Dynamik zwischen den beiden hat für mich aber gut funktioniert.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und angenehm und hat mir das Lesen insgesamt leicht gemacht.
Die Handlung war für mich jetzt aber nicht völlig überraschend, da ich zumindest erahnen konnte, worauf das ganze hinauslaufen wird. Das Magiesystem war meiner Meinung nach auch nicht ganz so faszinierend, wie ich mir das gewünscht hätte. Insgesamt fehlte mir also die Tiefe und auch die Nachvollziehbarkeit der Enemies-to-Lovers-Trope. Luce und Jax verbringen so gut wie keine Zeit miteinander und die paar Aufeinandertreffen der beiden machen für mich noch kein Gefühl der Verbindung, der Liebe und Verbundenheit aus.
Insgesamt gibt es für Rebel Empire von mir 3,5 Sterne. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, habe ich bislang noch nicht entschieden.