Starker Auftakt

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kristja Avatar

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Jax ist ein Rebell, der die aktuelle Politik und ihre Machthaber stürzen will. Dabei geht er gnadenlos vor und entsprechend düster wirkt er zunächst. Nur bei Luces Vater ist es ihm nicht gelungen, weil Luce dazwischenkam, und er fast erwischt wurde. Wobei er sie auch umbringen will. Luce selbst ist die typische recht naive Tochter eines hohen Politikers. Sie denkt, sie hat keine Gabe und glaubt an das Gute im Menschen. Ihr Traum ist es Heilerin zu werden, weswegen sie sich heimlich Material dazu beschafft. Dabei begegnet sie das erste Mal Jackson. Doch dann gibt es einen Rebellenanschlag während eines öffentlichen Events und ihre Gabe bricht hervor. Zu ihrem Missfallen ist es die Nekromantie, weswegen sie das zunächst möglichst leugnet. Doch als sie dann tatsächlich mit den anderen Rebellen auf die Gefängnisinsel Exile Point gebracht wird, beginnt sie es zu realisieren. Bis hier hin war der Start absolut fesselnd, aber auch rasant.

Und es geht genauso spannend weiter. Obwohl sie unter Verbrechern ist, wird sie trotzdem gemieden. Denn Nekromantie wird wirklich von allen verachtet und verängstigt die Leute. Sie ist also auf sich alleine gestellt. Ich fand es stark, dass sie nicht einfach aufgegeben hat. Gut, zunächst dachte sie noch ihr Vater kommt sie retten. Doch so einfach ist es nicht. Auch Jax ist mit ihr dort gelandet. Er ist mit einer Komplizin, nämlich Vega, direkt dabei sich weitere Verbündete zu suchen. Sie wollen weg von der Insel. Ich fand es ziemlich authentisch, wie sich die ersten Grüppchen gebildet haben und es dann aber auch viel Verrat gab. Auch Luce hat ihren Nutzen davongezogen, indem sie Jax geholfen hat, weswegen er ihr was schuldet. Da sie Feinde sind, begegnen sie sich immer recht skeptisch, was ich ebenfalls sehr nachvollziehbar finde. Entsprechend interessant waren ihre Dialoge dann aber auch. Beide schlagfertig und gleichzeitig bedacht.

Auf der Insel ist nicht alles wie es scheint. Die Gefangenen haben dort bereits eigene Gruppen mit Anführer gebildet und alle, die nicht dazugehören, werden ausgestoßen und müssen so überleben. So natürlich auch Luce. Nach und nach kommen immer mehr Informationen ans Licht und Luce muss einiges in Frage stellen. Ich fand es sehr nachvollziehbar, dass sie sich erst dagegen gesperrt hat und schrittweise eingesehen hat, dass vieles gelogen war. Jax dagegen muss sich nun unterordnen, was ihm gar nicht passt. Besonders weil er merkt, dass er und der Anführer nicht die gleichen Ziele verfolgen. Es ist ein Zwiespalt. Als wäre das nicht genug, trifft er immer wieder auf Luce und sie kommen sich näher. Das fand ich schon süß, besonders weil es nicht überhandgenommen hat. Auch hat Jax wirklich langsam Gefühle entwickelt und nicht sofort. Zum Ende hin spitzt sich die Situation immer weiter zu und es gibt ein krasses Showdown. Ich bin nun wahnsinnig gespannt auf den zweiten Band!

Fazit:

Ein wahnsinnig starker Auftakt der Dilogie. Jax und Luce sind authentische Charaktere, die sich selbst treu bleiben. Die Story hat mich extrem gefesselt. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil immer mehr ans Licht kam und sich das Blatt immer wieder gewendet hat. Gleichzeitig der Überlebenskampf, den sie führen, und die Frage, wem man tatsächlich trauen kann. Es gibt spannende Wendungen und bleibt entsprechend spannend bis zur letzten Seite. Ich freue mich so sehr auf Band 2!

5/5 Sterne