Fesselnder Spionagethriller
Zunächst war ich über die Dicke des Buches überrascht. 700 Seiten, wie soll man denn da den Spannungsbogen halten. Aber das Buch lässt einen einfach nicht mehr los und am Ende ist man enttäuscht, dass es schon zu Ende ist. Sehr gekonnt verwebt D.B. John die neuere Geschichte der USA mit einem wirklich spannendem Spionagethriller. Man darf natürlich kein Trump - Fan sein um das Buch wirklich zu genießen. So zittert man um die einzelnen Hauptpersonen, insbesondere um die taffe CIA-Agentin Jenna, die sich immer wieder in schier ausweglose Gefahren begibt und dabei doch so menschlich bleibt. Aber auch Ljoscha verdient unsere uneingeschränkte Sympathie, wird er doch ungewollt in das ganze Geschehen hineingezogen. Und immer wieder blitzt die Realität auf, gab es doch die Giftanschläge der Russen auch in der Wirklichkeit. Nawalny ist uns doch allen noch im Gedächnis und wir trauern immer noch um ihn.