Großartiger Spionage-Thriller zur "berühmtesten autokratischen Bromance unserer Zeit"
In diesem spannenden Spionage-Thriller rund um Trump, Putin und Kim Jong-un ist D. B. John das Verweben von tatsächlich vorgefallenen (2017/18) und fiktiven Ereignissen meiner Meinung nach hervorragend gelungen und macht den besonderen Reiz dieses Thrillers aus. Er ist politisch höchst brisant und aktuell.
Mein letzter Spionage-Thriller ist schon lange her und ich hatte zugegebenermaßen etwas Bedenken wegen der Länge des Buches und die Befürchtung, dass ich bei politischen Ereignissen, mit denen ich mich weniger gut auskenne, den Faden und auch die Lust an dem Buch verliere. Diese Sorge war völlig unbegründet. Ein paar Mal habe ich kurz recherchiert, ob bestimmte Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben, allerdings war dies dann auch im äußerst interessanten Nachwort zu finden.
Den Schreibstil fand ich direkt angenehm und flüssig, zudem hat der Autor einen trockenen Humor und ich musste einige Male über die meiner Meinung nach passende Beschreibung bestimmter realer Persönlichkeiten lachen (auch wenn das eigentlich eher ein Grund zum Weinen ist).
Mich hat die Story insgesamt komplett gepackt, ich fand sie richtig spannend und hatte mehrmals Gänsehaut, weil ich es doch immer wieder kaum glauben konnte, dass manche Begebenheiten tatsächlich so stattgefunden haben, und mir auch die fiktiven Ereignisse durchaus realistisch erschienen.
Es gibt im Prinzip drei Handlungsstränge zu den drei im Klappentext genannten Charakteren Jenna, Ljoscha und Eric, die ich allesamt gelungen fand. Ich hatte auch keinerlei Probleme, bei den Wechseln den Überblick zu behalten, auch wenn bei diesem Buch natürlich insgesamt durchaus Konzentration erforderlich ist. Mit Jenna und Ljoscha habe ich sehr mitgefiebert und gelitten und Eric fand ich psychologisch äußerst interessant gezeichnet.
Generell hat der Autor auch Wert auf das Entlarven psychologischer Techniken und Mechanismen im Zusammenhang von Autokraten gelegt, was ich als spannend und lehrreich empfand.
Inhaltlich möchte ich gar nicht mehr verraten. Ich kann nur sagen, dass ich das Buch wirklich großartig fand, ich einiges gelernt habe und es mich auch im Nachgang (noch mehr) zum Nachdenken über das derzeitige weltpolitische Geschehen angeregt hat. Große Empfehlung!
Mein letzter Spionage-Thriller ist schon lange her und ich hatte zugegebenermaßen etwas Bedenken wegen der Länge des Buches und die Befürchtung, dass ich bei politischen Ereignissen, mit denen ich mich weniger gut auskenne, den Faden und auch die Lust an dem Buch verliere. Diese Sorge war völlig unbegründet. Ein paar Mal habe ich kurz recherchiert, ob bestimmte Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben, allerdings war dies dann auch im äußerst interessanten Nachwort zu finden.
Den Schreibstil fand ich direkt angenehm und flüssig, zudem hat der Autor einen trockenen Humor und ich musste einige Male über die meiner Meinung nach passende Beschreibung bestimmter realer Persönlichkeiten lachen (auch wenn das eigentlich eher ein Grund zum Weinen ist).
Mich hat die Story insgesamt komplett gepackt, ich fand sie richtig spannend und hatte mehrmals Gänsehaut, weil ich es doch immer wieder kaum glauben konnte, dass manche Begebenheiten tatsächlich so stattgefunden haben, und mir auch die fiktiven Ereignisse durchaus realistisch erschienen.
Es gibt im Prinzip drei Handlungsstränge zu den drei im Klappentext genannten Charakteren Jenna, Ljoscha und Eric, die ich allesamt gelungen fand. Ich hatte auch keinerlei Probleme, bei den Wechseln den Überblick zu behalten, auch wenn bei diesem Buch natürlich insgesamt durchaus Konzentration erforderlich ist. Mit Jenna und Ljoscha habe ich sehr mitgefiebert und gelitten und Eric fand ich psychologisch äußerst interessant gezeichnet.
Generell hat der Autor auch Wert auf das Entlarven psychologischer Techniken und Mechanismen im Zusammenhang von Autokraten gelegt, was ich als spannend und lehrreich empfand.
Inhaltlich möchte ich gar nicht mehr verraten. Ich kann nur sagen, dass ich das Buch wirklich großartig fand, ich einiges gelernt habe und es mich auch im Nachgang (noch mehr) zum Nachdenken über das derzeitige weltpolitische Geschehen angeregt hat. Große Empfehlung!