Klassische Agentenstory

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westeraccum Avatar

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Dieses 700 Seiten umfassende Buch ist ein klassischer Agententhriller in bester Tradition von le Carré und Forsythe. Allerdings spielt er nicht im finstersten Kalten Krieg, sondern in Trumps erster Amtszeit und hat damit einen ganz aktuellen Bezug.
Jenna ist CIA-Agentin und hat eine Zwillingsschwester, die zusammen mit ihrem Freund von den Nordkoreanern von einem Strand in Südkorea entführt wurde. Jenna hat sie nach vielen Jahren befreit, aber ihre Schwester spricht nicht. Ljoscha ist ein Moskauer Student, sein Vater war Informant der USA. Er ist sehr mutig. Eric ist Trumps Berater für Nordkorea und will ihn zu einem Frieden mit Nordkorea bewegen.
Alle drei Menschen sind Spielbälle der jeweiligen Mächtigen Trump, Putin und Kim Jong-un und geraten immer wieder in Gefahr. Das macht das Buch ungeheuer spannend und ich konnte manchmal nicht weiterlesen. Immer wieder wendet sich das Blatt in eine andere, überraschende Richtung und nichts ist, wie es scheint.
D.B. John verbindet meisterhaft reale Ereignisse und Fiktion. Dabei fliegt man nur so durch die gut 700 Seiten und ist überrascht, wie schnell die Zeit vergeht.
Ich bin eigentlich kein Fan mehr von Agentenromanen, aber dieser hat mich wirklich gefesselt.