Thriller der Extraklasse
D.B. John nimmt es gleich mit drei der aktuellen politischen Bösewichte auf. Kim Jong-un, Wladimir Putin, Donald Trump. Schade, dass er Erdogan, Lukaschenko und Bolsonaro außen vor gelassen hat.
Dieses Buch greift auf Ereignisse aus dem Vorgängerroman "Star of the North" auf und schafft so eine interessante Kontinuität. Gleichzeitig verwebt der Autor Fakten und Tatsachen, die so wirklich geschehen sind, mit Personen und Ereignisse in seinem Thriller, wie die Ermordung von Jong-nam, des Halbbruders des koreanischen Präsidenten auf dem internationalen Flughafen in Kuala Lumpur in aller Öffentlichkeit. Oder Anwendung von Nervengifte und Polonium um unliebsame Personen zu töten, wie es sowohl Putin als auch Kim Jong-un in Auftrag geben, oder dass Korea die Entführung von ausländischen Zivilisten im großen Stil betrieb oder betreibt, sie teilweise zur Prostitution zwingt oder einer Gehirnwäsche unterzieht, im Falle dass Kinder geboren werden, werden die Kinder in geheimen Camps aufgezogen zwecks späterne Einsatz in den USA. Korea schickt Zwangsarbeiter in Holzfällerlager nach Russland, oder, wie aktuell im Ukraine-Krieg, an die russische Front als Putins Kanonenfutter. Es sind diese Bezüge zur Aktualität, die den Roman so glaubwürdig erscheinen lassen.
Schauplätze des Thrillers sind Moskau, Washington, Singapur, Berlin, München, Minsk, Hamburg. (Irgendwie ist Afrika außen vor geblieben.) Die Handlung ist rasant und atemberaubend, voller Theaterschläge. Feinde werden zu Freunden, Freunde verraten einander, usw., alles ist drin, in diesem Hexenkessel. Dadurch lesen wir atemlos, vorwärts getrieben von der Neugier, was als nächstes geschehen wird. Denn nichts findet so statt, wie erwartet.
Das Titelbild hat mir richtig Spaß gemacht, es ist der berühmte “Reflecting Pool” in Washington, der neulich in allen Nachrichten war. Als das Buch in Druck ging, war der Skandal um das durch Grünalgen verseuchte Becken noch nicht ausgebrochen, aber es ist bezeichnend für Trump.
Dieses Buch greift auf Ereignisse aus dem Vorgängerroman "Star of the North" auf und schafft so eine interessante Kontinuität. Gleichzeitig verwebt der Autor Fakten und Tatsachen, die so wirklich geschehen sind, mit Personen und Ereignisse in seinem Thriller, wie die Ermordung von Jong-nam, des Halbbruders des koreanischen Präsidenten auf dem internationalen Flughafen in Kuala Lumpur in aller Öffentlichkeit. Oder Anwendung von Nervengifte und Polonium um unliebsame Personen zu töten, wie es sowohl Putin als auch Kim Jong-un in Auftrag geben, oder dass Korea die Entführung von ausländischen Zivilisten im großen Stil betrieb oder betreibt, sie teilweise zur Prostitution zwingt oder einer Gehirnwäsche unterzieht, im Falle dass Kinder geboren werden, werden die Kinder in geheimen Camps aufgezogen zwecks späterne Einsatz in den USA. Korea schickt Zwangsarbeiter in Holzfällerlager nach Russland, oder, wie aktuell im Ukraine-Krieg, an die russische Front als Putins Kanonenfutter. Es sind diese Bezüge zur Aktualität, die den Roman so glaubwürdig erscheinen lassen.
Schauplätze des Thrillers sind Moskau, Washington, Singapur, Berlin, München, Minsk, Hamburg. (Irgendwie ist Afrika außen vor geblieben.) Die Handlung ist rasant und atemberaubend, voller Theaterschläge. Feinde werden zu Freunden, Freunde verraten einander, usw., alles ist drin, in diesem Hexenkessel. Dadurch lesen wir atemlos, vorwärts getrieben von der Neugier, was als nächstes geschehen wird. Denn nichts findet so statt, wie erwartet.
Das Titelbild hat mir richtig Spaß gemacht, es ist der berühmte “Reflecting Pool” in Washington, der neulich in allen Nachrichten war. Als das Buch in Druck ging, war der Skandal um das durch Grünalgen verseuchte Becken noch nicht ausgebrochen, aber es ist bezeichnend für Trump.