Solider Anfang, Hunter macht mir Kopfzerbrechen
Amie Kaufman ist bei mir so ein Hit-and-Miss. Ich mag sie manchmal sehr (Illuminat Files!) und manchmal denke ich okay, nett, weiter. Daher bin ich bei Red Star Rebels vorsichtig aber auch nicht abgeneigt.
Und die Leseprobe macht einiges richtig. Cleo klaut Frühstück weil kein registrierter Handabdruck, also kein legaler Aufenthalt, also kein Essen sonst. Zwei Absätze, ich bin drin. Kein Worldbuilding-Vorwort, keine Erklärung. Einfach: hier ist die Person, hier ist das Problem. Super.
Hunter funktioniert auch. Charming, nicht so naiv wie er tut. Die zwei Stimmen haben Rhythmus zusammen.
Aber dann, so ganz nebenbei: seine Familie hat der UN-Station die Finanzierung abgedreht. Deshalb hält Pax mit Klebeband zusammen. Und Hunter zuckt innerlich kurz die Schultern und weiter. Warte mal. Das ist doch nicht einfach Hintergrundinformation! Das ist die interessanteste Frage die dieses Setting stellen könnte. Wer profitiert auf diesem Mars, wer zahlt, wer entscheidet. Und der Text macht nichts damit. Gar nichts.
Ich weiß nicht ob das später kommt. Ich hoffe es. Wenn nicht, haben wir einen Protagonisten der von einer Machtstruktur profitiert die das Buch nie befragt, und das ist bei mir eine Sache.
Was gut klappt: die Welt wird erklärt während etwas passiert. Schwerkraft, Marsgeborene, UN-Struktur, alles kommt rein ohne Infodump. Das schätze ich wirklich.
Ich lese auf jeden Fall weiter. Kaufman kann das hinkriegen. Ob sie es tut, weiß ich noch nicht.
Und die Leseprobe macht einiges richtig. Cleo klaut Frühstück weil kein registrierter Handabdruck, also kein legaler Aufenthalt, also kein Essen sonst. Zwei Absätze, ich bin drin. Kein Worldbuilding-Vorwort, keine Erklärung. Einfach: hier ist die Person, hier ist das Problem. Super.
Hunter funktioniert auch. Charming, nicht so naiv wie er tut. Die zwei Stimmen haben Rhythmus zusammen.
Aber dann, so ganz nebenbei: seine Familie hat der UN-Station die Finanzierung abgedreht. Deshalb hält Pax mit Klebeband zusammen. Und Hunter zuckt innerlich kurz die Schultern und weiter. Warte mal. Das ist doch nicht einfach Hintergrundinformation! Das ist die interessanteste Frage die dieses Setting stellen könnte. Wer profitiert auf diesem Mars, wer zahlt, wer entscheidet. Und der Text macht nichts damit. Gar nichts.
Ich weiß nicht ob das später kommt. Ich hoffe es. Wenn nicht, haben wir einen Protagonisten der von einer Machtstruktur profitiert die das Buch nie befragt, und das ist bei mir eine Sache.
Was gut klappt: die Welt wird erklärt während etwas passiert. Schwerkraft, Marsgeborene, UN-Struktur, alles kommt rein ohne Infodump. Das schätze ich wirklich.
Ich lese auf jeden Fall weiter. Kaufman kann das hinkriegen. Ob sie es tut, weiß ich noch nicht.