Alarm auf Marsstation Pax

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gittenen bücherfresserchen Avatar

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Ich habe schon einige Romane von Amie Kaufman gelesen , auch von ihr zusammen mit Jay Kristoff. Die Aurora Reihe gefiel mir extrem gut. Science Fiction ist eh immer was Besonderes für mich.
Der Marsaufenthalt ist für die Elite der Erde bestimmt und Hunter kommt aus einer besonders berühmten Familie der Erstbesiedler und Investoren , frisch von der Erde. Ein schöner Kontrast ,zum reichen Hunters trifft die Überlebenskünstlerin Cleo in einer Notsituation , ein vermeintliches Leck und verpasste Evakuierung, auf ihn . Schnell stellt sich heraus das eine ganz andere Bedrohung als das Leck herrscht.
Am Anfang fühlte ich mich wohl und war schon von Beginn an sehr neugierig darauf wie das Leben auf einer Marsstation aussieht. Ich saß quasi mit im Shuttle mit Blick auf Mars.
Es hätte so interessant aufgrund der unterschiedlichen Herkünfte und den damit verbundenen Vorurteilen untereinander und ob und wie sie sie überwinden, werden können. Eigentlich sind sie das perfekte Team, Cleo ist toll, hat geniale Macgyver Tricks drauf und Hunter ist ein Computerpezialist. Es hätte auch durchaus ein spannender Roman mit Tempo sein können. Auch das Komplott gegen den Konzern fand ich sehr interessant. Ja, wenn nicht ständig gegendert worden wäre. Das hat mich immer wieder aus dem Lesefluß gebracht, konnte mich nicht konzentrieren und hat mir den Spaß am Roman verdorben. Was wäre denn schlimm an "unseren neuen Freunden" , stattdessen steht da in wörtlichen Rede "unsere neuen Freund* innen " Wer spricht so.
Hätte ich lieber mal das englische Original gelesen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass im Orginal "our new friend*esses", oder "hitchhiker*resses" stand.
Zumal es nicht offiziell erforderlich ist , wäre es schön wenn der Verlag seine Übersetzerinnen und Übersetzer anhalten würde nicht zu gendern. Gerade in der Literatur ist es sehr störend.