Dauerspannung auf der Marsstation

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mariederkrehm Avatar

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Cleo und Hunter, ein ungleiches Team, bleiben auf einer evakuierten Marsstation zurück. Durch eine bevorstehende, komplette Entlüftung soll ein Toxin beseitigt werden. Jetzt müssen sie zusehen, wie sie dort wegkommen, doch schnell wird klar: Das Gift, von dem die Rede ist, gab es nie und die Gefahr, in der die beiden schweben, ist hausgemacht. Routiniert baut die Autorin eine Dauerspannung auf, indem sie zwei schlagfertige Teenager in ein lebensgefährliches Abenteuer schlittern lässt. Manches erinnert an „Aurora“, doch die neue Geschichte reicht nicht an diesen umwerfenden Dreiteiler heran. Die technischen Beschreibungen bleiben erfreulicherweise auch für Nicht-Physiker nachvollziehbar. Schade, dass sich hier so gut wie alles auf der Marsbasis abspielt. Ein bisschen mehr Weltraum und der eine oder andere Einblick in die Wesensart der Marsianer hätte noch mehr Abwechslung gebracht.