Ein Buch wie ein Actionfilm

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susabu Avatar

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Das farblich passend gestaltete Buchcover zeigt, was das Buch ausmacht: Hier geht es um eine Science-Fiction Geschichte, in der die Menschen und nicht die Technik im Vordergrund stehen. Das Buch ist liebevoll gestaltet mit einer Zeitleiste vorne und einer Karte hinten, so dass man direkt ein Bild von der Szenerie bekommt, in die man schon auf den ersten Seiten mit Schwung rein geworfen wird.

Im Mittelpunkt der actionreichen, humorvollen und atemlos erzählten Geschichte stehen Cleo und Hunter, die auf den ersten Blick verschiedener nicht sein könnten, auf den zweiten Blick aber viele Gemeinsamkeiten haben. Zum Beispiel kämpfen sich beide normalerweise alleine durch und haben aus verschiedenen Gründen Probleme, andere Menschen nah an sich heranzulassen. Die Dynamik zwischen den beiden ist neben dem eigentlichen Abenteuer auf der Marsstation eine weitere spannende Facette der Geschichte, auch weil man durch die wechselnden Perspektiven das gegenseitige Misstrauen teilt.

Das Buch beschreibt acht dramatische Stunden in der Marsstation in Form von kurzen Kapiteln, die jeweils aus der Perspektive von Cleo und Hunter geschildert werden. Der Sprachstil passt gut zur rasant erzählten Story, bei der es weder Längen noch Atempausen gibt.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch für junge Erwachsene, das dazu einlädt, es in einem Rutsch durchzulesen.